| Art der Bekanntmachung | Ausschreibungsbekanntmachung |
|---|---|
| Art der Angebotsabgabe | Sonstige |
| Bekanntmachungsnummer | 127671880 |
| Beschreibung |
Ausschreibungstitel: Straßenbauarbeiten in Coira Art des Vergabeverfahrens: Vereinfachte öffentliche Ausschreibung Art des Vertrags: Werkvertrag (Bauleistungen) Hauptkategorie (CPV): 45233251 - Straßenerneuerungsarbeiten Ort des Vorhabens: Ames, Provinz A Coruña, Autonome Gemeinschaft Galicien, Spanien Projektübersicht: Ausführung von Straßenbauarbeiten in einem bestimmten Gebiet als Teil eines Projekts zur Instandhaltung und Modernisierung der kommunalen Infrastruktur. Umfang und Hauptinhalte der Arbeiten Abbruch und Räumung der Fahrbahndecke: Entfernung der bestehenden, beschädigten oder abgenutzten Deckschicht (ggf. einschließlich Asphalt- oder Zementbetondecke) und Transport des Abfalls zu einer festgelegten Entsorgungsstelle. Behandlung des Planums und der Tragschicht: Prüfung des freigelegten Planums, ggf. Verdichtung, Einebnung oder örtlicher Austausch, um sicherzustellen, dass die Tragfähigkeit den Planungsvorgaben entspricht. Einbau der neuen Fahrbahndecke: Materialien: Es sind spezifische technische Anforderungen wie Asphalttyp, Korngrößenverteilung, Dicke (z. B. Gesamtdicke möglicherweise zwischen 5 und 20 cm, unterteilt in Tragschicht, Bindeschicht und Deckschicht) anzugeben. Bauverfahren: Einschließlich einer Reihe standardisierter Arbeitsschritte wie Mischgutherstellung, Transport, Einbau (mit Einbaumaschine) und Verdichtung (mit Stahl- und Gummiradwalzen). Verdichtungsgrad, Ebenheit und Dicke sind die zentralen Qualitätskontrollindikatoren. Nebenarbeiten: Ggf. Anpassung oder Reparatur von Bordsteinen und Gehwegkanten; Reinigung und Reparatur von Entwässerungsrinnen und Straßeneinläufen; erneute Markierung der Fahrbahn; sowie einwandfreier Anschluss an bestehende Fahrbahnen, Schachtdeckel, Zufahrten usw. Vorbereitungs- und Abbruchphase: Präzise Erkundung und Kennzeichnung: Verwendung von Geräten wie Bodenradar zur Feststellung der Lage unterirdischer Leitungen (Wasser/Abwasser, Strom, Telekommunikation) und Abstimmung von Schutz- oder Verlegemaßnahmen mit den zuständigen städtischen Behörden. Selektiver Abbruch: Ggf. Einsatz von Kaltfräsen zur präzisen Entfernung der alten Asphaltdeckschicht in bestimmter Dicke. Das Fräsgut muss vor Ort gesichtet und geprüft werden, die geplante Recyclingquote ist anzugeben (in Spanien typischerweise ≥70 % für Tragschichten oder temporäre Wege). Behandlung von Planumsschäden: Aushebung von Bereichen mit festgestellten Planumsschäden wie Aufbruch oder Setzungen. Mögliche Verfahren sind z. B. Bodenverfestigung mit Kalk/Zement vor Ort, Austausch mit Schotter oder Verstärkung mit Geogittern. Phase der Tragschicht- und Konstruktionsschichtherstellung: Material und Verfahren der Tragschicht: Ggf. Vorgabe von zement- oder asphalttragenden Schichten. Es sind Standards für die einachsige Druckfestigkeit nach 7 Tagen (z. B. ≥3 MPa) und den Verdichtungsgrad (≥95 % der Proctordichte) festzulegen. Integration des Entwässerungssystems: Reparatur oder Neubau von Entwässerungsrinnen im Bankett und Dränagen in durchlässigen Tragschichten, um einen freien Wasserabfluss in den Konstruktionsschichten zu gewährleisten und Wasserschäden zu vermeiden. Phase des Deckschichteinbaus und der Feinbearbeitung: Eigenschaften der Asphaltmischung: Ggf. Vorgabe von SBS-modifiziertem Bitumen zur Verbesserung der Beständigkeit gegen Spurrinnenbildung und Risse, insbesondere in Kreuzungs- und Bushaltestellenbereichen. Das Mischungsdesign muss spanischen Standardanforderungen für Korngrößenverteilung wie F-20 oder F-12 entsprechen. Einbau- und Verdichtungsverfahren: Vorgabe der Verwendung von Einbaumaschinen mit Ultraschallsensoren zur Sicherstellung der Ebenheit (Prüfung mit 3-m-Latte, Spalt ≤3 mm) sowie spezifischer Verfahren für Vor-, Haupt- und Nachverdichtung mit definierten Temperaturbereichen und Überfahrten. Fugenbehandlung: Fugen zwischen altem und neuem Belag sowie tägliche Arbeitsfugen müssen mit Heißfugenverfahren oder speziellem Fugendichtstoff behandelt werden, um einen ebenen und wasserdichten Übergang zu gewährleisten. Anwendung intelligenter und qualitätskontrollierender Technologien Digitale Bauüberwachung: Einsatz intelligenter Verdichtungssysteme zur Echtzeitüberwachung von Überfahrten, Temperatur und Verdichtungsgrad durch Walzen. Daten werden direkt zur Prüfung durch die Bauüberwachung hochgeladen. Materialrückverfolgung: Die Asphaltmischanlage muss für jede Mischungscharge einen elektronischen Lieferschein bereitstellen, um eine lückenlose Rückverfolgung von der Produktion bis zum Einbau zu ermöglichen. Umfassendes Verkehrs- und Logistikmanagementkonzept Dynamische, zeit- und abschnittsbezogene Planung: Erstellung eines stündlich oder täglich anzupassenden Plans für den Wechsel der Baustellenabschnitte und Echtzeitabstimmung der Ampelschaltungen mit der städtischen Verkehrsverwaltung. Ggf. Nachtarbeit (22:00-06:00) zur Maximierung der Effizienz, muss jedoch den Lärmgrenzwerten entsprechen (z. B. nachts ≤45 dB). Sicherstellung von Rettungswegen: Klare Festlegung der 24-Stunden-Befahrbarkeitsrouten und Kontaktmöglichkeiten für Fahrzeuge von Feuerwehr, Rettungsdienst usw. Einhaltung von Umweltvorschriften und Umsetzung von Nachhaltigkeitsaspekten Berechnung und Berichterstattung von CO2-Emissionen: Ggf. erforderlich gemäß spanischem Königlichem Dekret 105/2023: Berechnung und Berichterstattung der grauen und betriebsbedingten CO2-Emissionen des Projekts unter Verwendung kohlenstoffarmer Materialien (z. B. Asphalt mit hohem RAP-Anteil). Echtzeitüberwachung von Lärm und Staub: Installation vernetzter Umweltüberwachungsgeräte an den Grundstücksgrenzen der Baustelle, Daten öffentlich einsehbar. Wasserressourcenmanagement: Einrichtung von Regenwasserklärbecken, Wiederverwendungsquote von Bauwasser muss den Vorgaben entsprechen. Bauzeit und Terminplanung Bauzeit von 6 Monaten: Der Auftragnehmer muss einen detaillierten Bauzeitplan unter Berücksichtigung von Einflussfaktoren wie Wetter (z. B. Regenzeit), Materialverfügbarkeit und Feiertagen erstellen, um die Fertigstellung innerhalb der vertraglich vereinbarten 6 Monate sicherzustellen. Abschnittsweise Übergabe: Ggf. abschnittsweise Ausführung, um den Verkehr in Teilbereichen schnellstmöglich wiederherzustellen, muss im Plan klar festgelegt werden. Inbetriebnahme, Abnahme und Gewährleistung Vorabnahme: Nach Abschluss der Arbeiten führt die technische Abteilung des Stadtrats eine vorläufige Prüfung durch, um die Übereinstimmung mit den technischen Vorschriften zu überprüfen. Schlussabnahme: Nach Ablauf der vereinbarten Mängelbeseitigungsfrist (in der Regel 12 Monate, vertraglich festzulegen) erfolgt die endgültige Abnahme. Gewährleistungsfrist: Der Auftragnehmer haftet in der Regel für mindestens 12 Monate für Mängel, die auf Material- oder Bauverfahrensfehler zurückzuführen sind, und ist für deren Behebung verantwortlich. Gemeinschaftsbeziehungen und Verpflichtungen zum öffentlichen Service Strukturiertes Kommunikationssystem: Einrichtung einer projektspezifischen Hotline und wöchentlicher Gemeindebriefe. Betroffene Anwohner werden 48 Stunden im Voraus über Bauaktivitäten, vorübergehende Wasser-/Stromausfälle usw. informiert. Sicherstellung barrierefreier Zugänge: Während der Bauarbeiten muss die durchgehende und sichere Nutzung von Gehwegen, Blindenleitsystemen und Rampen gewährleistet werden. Es sind normgerechte temporäre barrierefreie Einrichtungen einzurichten. Übergabe von Lebenszyklus-Betriebsdaten Digitale Bestandsdokumentation: Übergabe eines digitalen Modells mit L3-Genauigkeit gemäß spanischer Norm UNE-EN ISO 19650, das Materialeigenschaften, Dicke, Prüfdaten aller Fahrbahnschichten sowie genaue Positionen unterirdischer Einrichtungen enthält. Bericht mit Empfehlungen zur vorbeugenden Instandhaltung: Basierend auf der Erfassung des Fahrbahnzustandsindex (PCI) sind Prognosen für Instandhaltungszyklen und -kosten der nächsten 5 Jahre bereitzustellen. Kostenschätzung für den Vertrag: Betrag ohne Steuern: 55.633,94 Euro Betrag inklusive Steuern: 67.317,07 Euro Gesamtschätzwert des Vertrags: 61.197,33 Euro Vertragslaufzeit: 6 Monate Angebotsfrist (Datum und Uhrzeit): 16. Februar 2026, 23:59 (Spanische Zeit) Qualifikationsanforderungen: Bietende müssen eine Erklärung einreichen und im Auftragnehmerregister der Regionalregierung von Galicien oder einem entsprechenden offiziellen Verzeichnis eingetragen sein. Ausschlussgründe: Nationale Ausschlussgründe gemäß Artikel 71 des spanischen Gesetzes über Verträge des öffentlichen Sektors finden Anwendung. Administrative und finanzielle Bedingungen: Elektronische Rechnungen werden akzeptiert. Elektronische Zahlung wird verwendet. Elektronische Bestellung ist nicht zulässig. Untervergabe ist nicht zulässig. Keine EU-Mittelbeteiligung. |
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