Abgelaufen Ausschreibung für den Ausbau der Wasseraufbereitungsanlage in der Gemeinde Skoroszyce, Polen

Organisationsname Gmina Skoroszyce Land Polen
Kontakt ug@skoroszyce.pl Tel. Klicken zum Anzeigen
E-Mail Klicken zum Anzeigen Adresse ul. Powstańców Śląskich 17, 48-320 Skoroszyce, opolskie, Poland
Veröffentlichungsdatum 11.02.2026 Ablaufdatum 25.02.2026
Details
Art der Bekanntmachung Ausschreibungsbekanntmachung
Bekanntmachungsnummer 128476153
Beschreibung

Projektname: Ausbau der Wasseraufbereitungsanlage durch den Bau von Wasserbauwerken im Rahmen der Aufgabe „Verbesserung der nachhaltigen Wasser- und Abwasserwirtschaft in der Gemeinde Skoroszyce“.

Kerninhalt des Projekts: Durchführung von Bau- und Beseitigungsarbeiten für unterirdische Wasserentnahmeeinrichtungen im Bereich der bestehenden Wasseraufbereitungsanlage.

Konkret umfasst dies: Bohrung und Errichtung eines Ersatzbrunnens Nr. 2A und eines Zusatzbrunnens Nr. 4 (inkl. Zubehör wie Tauchpumpen, Förderrohre, Oberflächenmanschetten usw.) sowie die Beseitigung des stillgelegten Brunnens Nr. 2. Die Brunnentiefe beträgt ca. 53-54 Meter, wobei spezifische Anforderungen an Verrohrungsdurchmesser und Bohrtechnik gelten.

Neubauarbeiten für Brunnen (Brunnen Nr. 2A und Nr. 4)

Bohrverfahren und technische Spezifikationen

Die beiden neuen Brunnen werden mit der „Rotary-Schlagbohrtechnik“ erstellt. Dies ist ein effizientes Bohrverfahren für mittelharte bis harte Gesteinsschichten, das rotierende Schneidbewegungen mit hochfrequenten Schlagimpulsen kombiniert und so ein schnelles Durchdringen komplexer Schichtfolgen ermöglicht.

Bohrausrüstung: Das Projekt schreibt ausdrücklich den Einsatz von speziellen Bohranlagen vor, die für einen Anfangsbohrdurchmesser von 610 mm (24 Zoll) geeignet sind. Der Bohrunternehmer muss leistungsstarke und hochstabile Bohrgeräte einsetzen, deren Masttragkraft, Drehtischdrehmoment und Schlagenergie den Anforderungen für Großloch-Tiefbohrungen entsprechen.

Verrohrungsprogramm: Dies ist der Schlüssel zur Kontrolle der Bohrlochstabilität, zur Isolation unerwünschter Schichten und zum Schutz des Zielgrundwasserleiters.

Das Projekt sieht ein strenges zweilagiges Verrohrungsschema vor:

Oberflächenrohr/Führungsrohr: Für die Anfangsbohrung wird ein Stahlrohr mit einem Außendurchmesser von Ø 610 mm verwendet, das bis zu einer Tiefe von ca. 25 Metern (p.p.t., d.h. unter Geländeoberkante) eingebracht wird. Seine Hauptfunktion besteht darin, die lockeren Deckschichten (wie Boden, Sand, Kies) im oberen Bohrlochbereich zu stabilisieren, um einen Kollaps zu verhindern, und eine Führung und einen Schutz für die nachfolgende Bohrung mit kleinerem Durchmesser zu bieten.

Technikrohr/Produktionsrohr: Nach Abschluss des ersten Bohrsegments wird im Inneren mit einem Bohrer mit noch kleinerem Durchmesser weitergebohrt. Nach Erreichen des Zielgrundwasserleiters und Durchführung der entsprechenden Bohrlochmessungen wird ein Stahlrohr mit einem Außendurchmesser von Ø 508 mm bis zur Endteufe von 53-54 Metern eingebracht. Diese Rohrleitung ist der permanente Hauptbestandteil der Brunnenkonstruktion, dient der dauerhaften Abstützung der Bohrlochwand und isoliert den Zielgrundwasserleiter vollständig von anderen Schichten (insbesondere von möglicherweise kontaminierten flachen Grundwasserleitern).

Bohrlochdurchmesser-Kontrolle und Zementation: Der Ringraum zwischen Verrohrung und Gebirge muss mit speziellem Zementschlamm verfüllt (zementiert) werden. Die Zementationsqualität ist von entscheidender Bedeutung, da sie die mechanische Fixierung der Verrohrung gewährleistet und einen Wasserfluss zwischen verschiedenen Grundwasserleitern (interaquiferer Überlauf) verhindert. Dies ist der Kernprozess zum Schutz der Grundwasserqualität und der Brunnenlebensdauer. Bei den Arbeiten müssen Geräte wie Zementdichtemesser und Durchflussmesser zur Überwachung des Einpressvorgangs verwendet werden, und möglicherweise werden später Schallmessungen zur Überprüfung der Zementationsqualität durchgeführt.

Brunnenfertigstellungsverfahren und Filterkonstruktion

Nach Erreichen der Zieltiefe und Einbau des Ø 508 mm Produktionsrohrs ist der Brunnen nicht einfach fertig. Im dem Zielgrundwasserleiter entsprechenden Bohrlochabschnitt muss die Verrohrung speziell behandelt werden, um Kanäle für den Grundwassereintritt in den Brunnen zu schaffen, während gleichzeitig das Eindringen von Sandkörnern verhindert wird.

Filterrohreinbau: In dem dem Grundwasserleiter entsprechenden Rohrabschnitt werden Filterrohre mit genau berechneten Schlitzweiten vorinstalliert. Filterrohre bestehen üblicherweise aus Edelstahl oder hochkorrosionsbeständigen Legierungen. Ihre Schlitzgröße wird basierend auf der Korngrößenanalyse des Formationstands bestimmt, um maximale Wassereintrittsleistung und optimale Sandrückhaltewirkung zu gewährleisten.

Kiespackung: Im Ringraum zwischen Filterrohr und Bohrlochwand wird streng gesiebter, gewaschener und abgestufter Quarzsand oder silikatischer Kies eingebracht.

Die Funktion dieser Kiespackung:

1) Dient als primäre Filterstufe und hilft beim Zurückhalten von Feinsand;

2) Stützt die Bohrlochwand und verhindert, dass einformationseinstürze die Filterrohre verstopfen;

3) Vergrößert die effektive Wasseraufnahmefläche des Bohrlochs und verringert so den Widerstand für den Grundwasserzufluss erheblich, was die Einzelbrunnenförderleistung erhöht.

Brunnenentwicklung und -erschließung: Nach Fertigstellung des Brunnens muss eine gründliche Brunnenentwicklung und -erschließung durchgeführt werden. Durch wiederholtes Absaugen, Spülen und chemische Behandlung mit Druckluftkompressoren, Tauchpumpen usw. werden Bohrschlamm und Feinpartikel, die während des Bohrens in den Grundwasserleiter eingedrungen sind, entfernt, und Filterrohre und Kiespackung werden durchlässig gemacht. Dadurch entsteht um den Brunnen herum eine hochpermeable „Sauberwasserzone“, die das maximale Potenzial des Brunnens freisetzt.

Brunnenkopfausrüstung und oberirdische Zubehöranlagen

Der Brunnenkopf ist der kritische Knotenpunkt, der die unterirdische Wasserquelle mit dem oberirdischen Fördersystem verbindet. Sein Design und seine Installation unterliegen höchsten Anforderungen.

Oberflächenmanschette: Das Projekt schreibt die Verwendung von Oberflächenmanschetten aus Polyester-Glasfaser-Laminat vor. Dieses Material bietet hervorragende Korrosionsbeständigkeit (gegen Bodenchernikalien und elektrolytische Korrosion), hohe Festigkeit und hohe Dichtheit und schützt den Brunnenkopf langfristig vor Oberflächenwasser, Verunreinigungen und mechanischen Beschädigungen. Die Manschette wird in einem soliden Betonsockel vergossen.

Tauchpumpensystem: Es werden Edelstahl-Tiefbrunnen-Tauchpumpen installiert. Die Pumpenauswahl (mehrstufige Kreiselpumpe) und Leistung hängen von der geplanten Förderleistung, der gesamten dynamischen Förderhöhe (Pumpentiefe plus Rohrleitungswiderstand) und den Stromversorgungsbedingungen ab. Die Pumpe wird über Edelstahl-Steigrohre (DN 100) in eine geeignete Wassertiefe gehängt (normalerweise ausreichend tief unter dem dynamischen Wasserstand, um Trockenlauf zu verhindern). Alle Pumpenkabel müssen wasserdicht, druckfest und zugfest sein.

Brunnenkopfventile und -anschlüsse: Der Brunnenkopf ist mit einem kompletten Satz DN 100 Edelstahlventilen und -armaturen ausgestattet, einschließlich Hauptauslassventil, Probenahmeventil, Entlüftungsventil, Manometeranschluss usw., und bildet so einen vollständigen, kontrollierbaren Wasserentnahmeknoten.

Rohrleitungsanschluss: Die vom Brunnenkopf abgehende Hauptwasserförderleitung wird aus PEHD (Polyethylen hoher Dichte)-Rohren mit einem Durchmesser von DN 110 bestehen. PEHD-Rohre bieten Vorteile wie gute Flexibilität, Korrosionsbeständigkeit, glatte Innenwände mit geringem Widerstand und zuverlässige Schweißverbindungen. Die Rohrleitung wird aus dem Betonsockel herausgeführt und über Richtbohrung oder Grabenbau nahtlos in das bestehende Werkswasserversorgungsnetz eingebunden.

Elektro- und Steuerungssysteme: Für die Tauchpumpe jedes Brunnens müssen separate Stromkabel verlegt sowie passende Starterschränke, Schutzvorrichtungen (Überlast-, Phasenausfall-, Leckageschutz) und Fernüberwachungseinheiten installiert werden. Die Überwachungseinheit kann Pumpenbetriebszustand, Strom, Spannung, Ausgangsdruck/-durchfluss usw. überwachen und in das zentrale Steuerungssystem der Wasseraufbereitungsanlage integriert werden.

Verfahren zur Beseitigung des stillgelegten Brunnens Nr. 2 und Umweltsicherheitsmaßnahmen

Die Beseitigung eines stillgelegten Brunnens ist keineswegs eine einfache „Verfüllung“, sondern eine ernsthafte Umwelt- und geotechnische Sicherheitsmaßnahme, die darauf abzielt, Gefahren zu beseitigen und die geologische Integrität wiederherzustellen.

Voruntersuchung und Planung der Beseitigung

Prüfung historischer Unterlagen: Sammlung aller Fertigstellungsunterlagen des ursprünglichen Brunnens Nr. 2, einschließlich Bohrprotokolle, Schichtenaufzeichnungen, Verrohrungstiefen und -spezifikationen, Filterrohrpositionen, ursprüngliches Brunnenfertigstellungsverfahren usw.

Zustandsüberprüfung: Optische Inspektion des Brunneninneren mittels Bohrlochkamera (Sonde) zur Bewertung von Verrohrungskorrosion, -verformung, -verstopfung oder Fremdkörpern im Brunnen.

Risikobewertung: Bewertung möglicher Risiken während der Beseitigungsarbeiten, wie z.B. festsitzende Verrohrung, Gasfreisetzung aus dem Brunnen, Werkzeugverlust usw., und Erstellung von Notfallplänen.

Schrittweises Beseitigungsverfahren

Entfernung der inneren Struktur (Filterrohre und Innenverrohrung):

Zunächst wird versucht, spezielle Bohrlochwerkzeuge – „Fischwerkzeuge“ oder „Bohr-Birnen“ – zu verwenden, um die innere Ø 292/356 mm Filterrohrsäule zu greifen und herauszuziehen. Diese Werkzeuge können tief in den Brunnen eindringen, das Zielrohr sicher durch mechanische Klemmbacken oder hydraulisch greifen und es dann mithilfe der Bohranlage oder spezieller Hebevorrichtungen stückweise oder als Ganzes herausziehen.

Dieser Prozess erfordert hohe technische Fähigkeiten, um ein Ablösen des Werkzeugs von der Rohrsäule oder einen Bohrlochwandkollaps zu verhindern.

Entfernung der äußeren Verrohrung:

Nach Entfernung der inneren Struktur werden größere Fischwerkzeuge eingesetzt, um die äußere Ø 508 mm Stahlverrohrung herauszuziehen. Da die Haftung zwischen Verrohrung, Gebirge und Zement sehr stark sein kann, muss manchmal in Kombination mit Rohrschneidern zunächst eine segmentweise Trennung und dann ein stückweises Bergen erfolgen. In extremen Fällen, wenn die Verrohrung nicht herausgezogen werden kann, muss möglicherweise eine innere Zerspanung (Fräsen) zur Zerstörung durchgeführt werden.

Bohrlochverfüllung und -abdichtung:

Nachdem alle entfernbaren Metallstrukturen entnommen wurden, muss das verbleibende Bohrloch dauerhaft und schadstofffrei verschlossen werden.

Verfüllmaterial: Streng nach dem Prinzip der „nachgebildeten Schichtenfolge“ werden inerte, unbelastete Materialien zur Verfüllung verwendet. Üblicherweise wird von der Bohrlochsohle nach oben folgendermaßen verfüllt:

Unterer Abdichtabschnitt: Am Bohrlochgrund werden hochdichte Bentonitkugeln oder spezieller Zementschlamm eingebracht, um eine basische Grundwasserbarriere zu bilden.

Hauptverfüllabschnitt: Basierend auf den Schichtinformationen aus den ursprünglichen Bohrprotokollen wird von unten nach oben schichtweise mit natürlichen Materialien verfüllt, die den ursprünglichen Schichteigenschaften entsprechen (z.B. sauberer Ton, Sand, Kies). Für Grundwasserleiterabschnitte ist insbesondere die Verwendung von niedrigpermeablem Ton oder Bentonit zur strikten Abdichtung erforderlich.

Oberer Abdichtabschnitt: Im obersten Bereich (normalerweise von der Geländeoberkante bis unter die erste stabile Grundwassersperrschicht) wird hochwertiger reiner Bentonitschlamm oder Zementschlamm eingepresst, um den endgültigen, irreversiblen, permanenten Verschlussdeckel zu bilden.

Verfüllmethode: Das Verfüllmaterial wird über Einleitrohre von der Bohrlochsohle aus eingebracht, um Brückenbildung und Hohlräume im Bohrloch zu vermeiden. Nach jeder Verfüllphase ist eine angemessene Verdichtung oder Aufzeichnung der eingebrachten Materialmenge zur Überprüfung der Verdichtungsdichte erforderlich.

Umweltüberwachung und Dokumentation

Der gesamte Beseitigungsprozess muss detailliert dokumentiert werden, einschließlich Art und Menge der entfernten Materialien sowie Art und Menge der Verfüllmaterialien.

Möglicherweise sind Wasserstands- und Wasserqualitätsprobenahmen an umliegenden Überwachungsbrunnen erforderlich, um sicherzustellen, dass die Beseitigungsarbeiten die lokale Grundwasserumgebung nicht gestört oder verschmutzt haben.

Abschließend muss ein detaillierter Bericht über die Beseitigung des stillgelegten Brunnens erstellt und den örtlichen Umwelt- und Wasserbehörden zur Archivierung vorgelegt werden. Dieser dient als gesetzlicher Nachweis, dass die Umweltgefahr vollständig beseitigt wurde.

Fachkundiges Bauunternehmen und Qualifikationsanforderungen

Auftragnehmerqualifikation: Der Auftragnehmer muss nachweisen, dass er in den letzten fünf Jahren mindestens ein Tiefbrunnen-Wasserversorgungsprojekt mit einer Tiefe von mindestens 50 Metern und einem Vertragswert von mindestens 350.000 Polnischen Złoty erfolgreich abgeschlossen hat.

Qualifikationen des Schlüsselpersonals: Der Projektbaustellenleiter (oder Bauleiter) muss über eine nach polnischem Recht anerkannte selbstständige technische Funktion im Baugewerbe verfügen, mit der Fachrichtung Installation von Wasserversorgungs- und Abwasserentsorgungssystemen, und in den letzten fünf Jahren direkte Erfahrung mit der Leitung von Bauarbeiten im Zusammenhang mit Wasseraufbereitungsanlagen nachweisen.

Sprache und Kommunikation: Das Kernbaustellenpersonal muss fließend Polnisch sprechen, oder der Auftragnehmer muss sich verpflichten, einen hauptberuflichen, qualifizierten Fachübersetzer bereitzustellen, um eine fehlerfreie technische, sicherheitsrelevante und administrative Kommunikation mit dem Auftraggeber, der Bauüberwachung und den lokalen Behörden sicherzustellen.

Gesundheits-, Sicherheits- und Umweltmanagement

Bausicherheit: Erstellung eines umfassenden HSE-Plans (Health, Safety, Environment) für die Baustelle, einschließlich, aber nicht beschränkt auf: Absperrung und Kennzeichnung des Bohrbereichs, Sicherheitsbetriebsverfahren für schwere Geräte, Sicherheitsmaßnahmen für Arbeiten in Höhen und unter Tage, elektrische Sicherheit, Management gefährlicher Stoffe (z.B. Bohrschlammadditive), Notfallpläne (Brand, Einsturz, schädliche Gaslecks, Rettung bei Personenabsturz usw.).

Umweltschutz:

Management von Bohrschlämmen und Bohrklein: Einrichtung von normgerechten Schlammgruben und Absetzbecken zur Behandlung von anfallendem Bohrschlamm und Bohrklein, um ein Eindringen in Boden und Grundwasser zu verhindern. Die endgültige Entsorgung muss durch eine qualifizierte Einrichtung gemäß Vorschriften erfolgen.

Lärm- und Erschütterungskontrolle: Für lärmintensive Arbeiten wie Bohren sind Lärmschutzmaßnahmen zu ergreifen und die Arbeitszeiten zu kontrollieren, um die Auswirkungen auf die umliegende Gemeinschaft zu minimieren.

Boden- und Wasserschutz: Nach Abschluss der Bauarbeiten sind temporär genutzte Flächen wiederherzustellen, einschließlich Rekultivierung und Wiederherstellung des Entwässerungssystems.

Qualitätskontrolle und Prüf-/Abnahme

Materialprüfung: Für alle angelieferten Materialien (Verrohrung, Filterrohre, Kies, Zement, Pumpen, Ventile, Rohre usw.) sind Qualitätsnachweise vorzulegen, und es müssen Stichprobenprüfungen gemäß Norm durchgeführt werden.

Prozessüberwachung: Kontinuierliche Überwachung und Dokumentation der kritischen Arbeitsabläufe wie Bohrlochvertikalität, Verrohrungstiefe, Zementationsprozess, Kiespackungshöhe, Brunnenentwicklungsergebnis usw. durch anwesendes Personal.

Endabnahmeprüfung: Nach Fertigstellung der neuen Brunnen muss ein strenger Pumpversuch durchgeführt werden.

Stufenabsenkungsversuch: Pumpen mit unterschiedlichen Förderraten, um die Beziehung zwischen Brunnenleistung und Absenkung zu bestimmen.

Langzeitstationärer Pumpversuch: Kontinuierliches Pumpen mit der Auslegungsförderrate oder maximal möglichen Rate über 24-72 Stunden, Überwachung der dynamischen Wasserstandsänderungen, um daraus die hydrogeologischen Parameter des Grundwasserleiters (Transmissivität, Speicherkoeffizient) zu berechnen und die langfristige stabile Förderleistung des Brunnens sowie den Einflussradius zu bewerten.

Umfassende Wasserqualitätsanalyse: Entnahme von Wasserproben gegen Ende des Pumpversuchs und Überstellung an ein akkreditiertes Labor für vollständige physikalische, chemische und mikrobiologische Analysen, um sicherzustellen, dass die Wasserqualität den Trinkwasserquellenstandards entspricht.

Alle Prüfdaten werden in einem formellen hydrogeologischen Versuchsbericht zusammengefasst, der als Grundlage für die Bauabnahme und das zukünftige Betriebsmanagement dient.

Dokumentenabgabe und Schulung

Bei Projektabschluss muss der Auftragnehmer einen vollständigen Satz „Fertigstellungsunterlagen“ vorlegen

einschließlich, aber nicht beschränkt auf: endgültige Bauzeichnungen, Bedienungsanleitungen und Garantiescheine für alle Materialien und Geräte, detaillierte Bautagebücher, verschiedene Prüfberichte, Beseitigungsbericht, Betriebs- und Wartungshandbücher für Geräte usw.

Durchführung einer vor-Ort-Schulung für das Betriebs- und Wartungspersonal des Auftraggebers zu den neuen Brunnen und dem Pumpensteuerungssystem.

Beschaffungstyp: Bauarbeiten

CPV-Codes:

Primär: 45262220-9 (Brunnenbohrungen)

Zusätzlich: 45100000-8 (Baustelleneinrichtung), 45111200-0 (Baustelleneinrichtung und Erdarbeiten), 45231300-8 (Bauarbeiten für Wasser- und Abwasserleitungen), 45120000-4 (Versuchsbohrungen und -aushub), 45232000-2 (Hilfsarbeiten für Rohrleitungen und Kabel)

Vertragsausführungsfrist: Der Vertrag muss bis zum 30. April 2026 abgeschlossen sein.

Finanzierungsquelle: Das Projekt wird aus EU-Mitteln kofinanziert und fällt unter das Projekt „Investitionen in nachhaltige Wasser- und Abwasserwirtschaft in ländlichen Gebieten“ im Rahmen des polnischen nationalen Aufbau- und Resilienzplans.

Teilnahmebedingungen (wesentliche Qualifikationsanforderungen):

Technische Fähigkeit: In den letzten 5 Jahren erfolgreicher Abschluss mindestens eines Vertrags über den Bau eines Tiefbrunnens mit mindestens 50 Metern Tiefe für eine Wasseraufbereitungsanlage im Wert von mindestens 350.000 Polnischen Złoty.

Fachliche Fähigkeit: Es muss eine Person mit einer in Polen anerkannten selbstständigen technischen Funktion im Baugewerbe (Fachrichtung Installation, Wasser/Abwasser) als Baustellenleiter benannt werden, und diese Person muss in den letzten 5 Jahren Erfahrung in der Leitung von Arbeiten im Zusammenhang mit Wasseraufbereitungsanlagen nachweisen.

Sprache: Die benannte Person muss fließend Polnisch sprechen, oder der Auftragnehmer muss sich zur Bereitstellung eines Fachübersetzers verpflichten.

Angebotssicherheit: Nicht erforderlich.

Vertragserfüllungsgarantie: Erforderlich.

Zulässigkeit von Bieter-Gemeinschaften: Ja, Auftragnehmer dürfen sich zu einer Bieter-Gemeinschaft zusammenschließen, müssen jedoch bestimmte Anforderungen erfüllen (z.B. Benennung eines Vertreters, gemeinsame Haftung usw.).

Wesentliche Termine:

Angebotsabgabefrist und Eröffnungstermin: 25. Februar 2026.

Eröffnungszeit: 5 Minuten nach Ablauf der Frist (10:05 Uhr).

Bindungsfrist des Angebots: 30 Tage.

Dokumente Anhang.pdf (139.81 K)
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