| Art der Bekanntmachung | Ausschreibung |
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| Bekanntmachungsnummer | 128439687 |
| Beschreibung |
Projektname: Umbau des Bahnhofs Bätterkinden inklusive Neubau Werkstatt (BKP 25 Sanitäranlagen) Projektnummer: cd26ee40-2d3f-461a-a616-6a7f4fc517d9 Vergabeart: Bauauftrag Verfahrensart: Öffentliche Ausschreibung CPV-Code: 45000000 (Bauarbeiten) Ort der Ausführung: Schweiz, Kanton Bern (CH021), Gemeinde Bätterkinden, Postleitzahl 3315. Projekthintergrund: Die derzeit von der Regionalverkehr Bern-Solothurn AG (RBS) betriebenen Werkstätten in Solothurn und Worblaufen können den künftigen Betriebsanforderungen nicht mehr gerecht werden. Um die Betriebseffizienz zu optimieren und Ressourcen zu bündeln, hat die RBS beschlossen, in Bätterkinden eine moderne Werkstatt- und Abstellanlage (Werkstatt) als zukünftigen zentralen Wartungsstützpunkt für das regionale Schienennetz zu errichten. Projektumfang: Die neue Werkstatt wird alle bestehenden Werkstatt- und Abstellanlagen in Solothurn und Worblaufen ersetzen und zum Hauptwartungsknotenpunkt der RBS im regionalen Schienennetz. Bahnhofsumbaumaßnahmen: Der östlich der neuen Werkstatt gelegene bestehende Bahnhof Bätterkinden wird zeitgleich umgebaut. Der Umbau umfasst Bahnsteige, Fahrgastwege, Wartebereiche sowie zugehörige Nebenanlagen, um die funktionale Anbindung an die neue Werkstatt und die Umsteigebeziehungen für Fahrgäste sicherzustellen. Außenbereichsanlagen: Der Werkstattumgriff wird als Abstell- und Rangieranlage neu errichtet, inklusive Gleisverlegung, Anschluss an das Signalsystem, Fahrzeugabstellflächen, Mitarbeiterwege und zugehörige Hilfsanlagen. Ausschreibungsumfang (BKP 25 Sanitäranlagen): Diese Ausschreibung konzentriert sich auf die Sanitärinstallationen. Konkret umfasst dies die Installation aller Sanitärinstallationen in Werkstatt und Bahnhof, einschließlich der Verlegung von Zu- und Abwasserleitungen, der Beschaffung und Montage von Sanitärobjekten (Toiletten, Waschbecken, Urinale etc.), der Warmwasserversorgungssysteme, der Abwasserentsorgung, der Lüftungskanäle sowie der Lieferung und Montage zugehöriger Armaturen. Rohrleitungssysteme: Umfasst die Planungsunterstützung, Materiallieferung, Installation, Druckprüfung und Inbetriebnahme von Trinkwasserleitungen, Löschwasserleitungen, Abwasserleitungen und Regenwasserleitungen im Bereich der Werkstatt und des Bahnhofs. Technische Anforderungen: Alle Sanitäranlagen und Rohrleitungssysteme müssen den geltenden schweizerischen und bernischen Bauvorschriften, Umweltstandards sowie den besonderen Sicherheitsanforderungen der Bahnbranche entsprechen, um langfristige Betriebssicherheit und Wartungsfreundlichkeit zu gewährleisten. Energieeffizienz- und Umweltanforderungen: Sanitäranlagen müssen wassersparende Objekte verwenden, Warmwassersysteme müssen über energieeffiziente Steuerungsfunktionen verfügen, und Abwassersysteme müssen den lokalen Umweltstandards für Regenwasserbewirtschaftung und Abwasserbehandlung entsprechen. Koordinationsanforderungen: Der Auftragnehmer muss eng mit anderen Fachunternehmern (z. B. Hochbau, Elektro, Lüftung) koordinieren, um sicherzustellen, dass die Sanitärinstallationen mit dem Gesamtbaufortschritt synchronisiert sind und Konflikte bei parallelen Arbeiten vermieden werden. Materialanforderungen: Alle Sanitärobjekte, Rohrmaterialien, Ventile, Armaturen etc. müssen konforme Produkte nach europäischen (EN) oder schweizerischen Normen (SN) sein, mit entsprechenden Qualitätsnachweisen und Garantieverpflichtungen. Montagevorschriften: Die Rohrverlegung muss den technischen Vorschriften des Schweizerischen Spenglermeister- und Installateurverbands (SSIV) entsprechen, mit genauer Gefälleausführung, dichten Verbindungen und fester Verankerung. Verdeckte Arbeiten müssen vor dem Verschließen durch den Bauherrn abgenommen werden. Inbetriebnahme und Prüfungen: Nach Abschluss der Installation müssen Druckprüfungen der Wasserversorgungssysteme, Durchspülprüfungen der Abwassersysteme und Temperaturregeltests der Warmwassersysteme durchgeführt werden, um den einwandfreien, dichten und verstopfungsfreien Betrieb aller Systeme sicherzustellen. Abnahmedokumentation: Der Auftragnehmer muss nach Fertigstellung vollständige As-built-Pläne, Materialkonformitätserklärungen, Prüfberichte, Betriebs- und Wartungshandbücher etc. vorlegen, um die spätere Betriebsführung und Instandhaltung durch den Bauherrn zu erleichtern. Gewährleistungsfrist: Für die Sanitärinstallationen ist eine Gewährleistungsfrist von mindestens 2 Jahren zu gewähren. Qualitätsmängel innerhalb dieser Frist sind vom Auftragnehmer kostenlos zu beheben oder auszutauschen. Arbeitssicherheitsanforderungen: Die Baustelle muss strikt den schweizerischen Arbeitssicherheitsvorschriften für das Baugewerbe entsprechen, mit notwendigen Sicherheitseinrichtungen, um die Sicherheit der Bauarbeiter und der Bahnhofsfahrgäste zu gewährleisten. Terminanforderungen: Die Sanitärinstallationen müssen sich in den Gesamtzeitplan für den Werkstatt- und Bahnhofsumbau einfügen. Konkrete Terminmeilensteine werden nach Vertragsunterzeichnung mit dem Bauherrn vereinbart, um den pünktlichen Abschluss des Gesamtprojekts sicherzustellen. Sprache der Angebote: Deutsch Bindefrist der Angebote: Angebote müssen 365 Tage lang gültig sein. Elektronische Angebotsabgabe: Zulässig Vertragsverlängerung: Maximal 1 Verlängerung möglich, bis Projektabschluss. Beschwerdeinstanz: Bundesverwaltungsgericht Beschwerdeadresse: Postfach, 9023 St. Gallen, Switzerland Beschwerdetelefon: +41584652626 Beschwerde-E-Mail: info@bvger.admin.ch Beschwerdefrist: Innerhalb von 20 Tagen nach Veröffentlichung dieser Bekanntmachung ist eine Beschwerde beim Bau- und Verkehrsdepartement des Kantons Bern (Reiterstrasse 11, 3011 Bern) einzureichen. Die Beschwerde muss Antrag, Sachverhalt, Beweise, Begründung und Unterschrift enthalten sowie die angefochtene Bekanntmachung und relevante Beweise beifügen. |
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