NASA Artemis II-Mission: Erster Funkkontakt mit Raumstation auf dem Rückweg vom Mond
2026-04-09 15:43
Quelle:NASA
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Astronauten der NASA-Mission Artemis II haben auf dem Rückweg vom Mond den ersten Funkkontakt mit der Internationalen Raumstation (ISS) in der Erdumlaufbahn hergestellt. Dies markiert einen wichtigen Meilenstein in der Geschichte der menschlichen Tiefraumerkundung.

Artemis-II-Astronauten führen Ferngespräch mit Raumstation auf dem Heimweg vom Mond

Der Kommandant der Artemis-II-Mission, Reid Wiseman, sagte während des Gesprächs: „Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie lange wir auf diesen Moment gewartet haben.“ Dieses historische Gespräch wurde vom Missionskontrollzentrum in Houston koordiniert und verband die vier Mondreisenden mit drei NASA-Astronauten und einem französischen Astronauten an Bord der Raumstation.

Für Christina Koch auf Artemis II und Jessica Meir auf der ISS symbolisierte der Kontakt trotz einer Entfernung von 370.000 Kilometern eine besondere Wiedersehen im Weltraum. Die beiden hatten 2019 gemeinsam den ersten rein weiblichen Weltraumspaziergang durchgeführt.

Koch teilte Meir im Gespräch mit, dass sie nicht nur von der Schönheit der Erde beeindruckt sei, „sondern auch von der Dunkelheit, die sie umgibt.“ Sie fügte hinzu: „Das macht sie noch besonderer und unterstreicht wirklich, wie ähnlich wir sind und wie ein und dieselbe Sache das Leben jedes Einzelnen auf der Erde erhält.“

Bis Dienstagnachmittag hatte die Artemis-II-Mission über 50 Gigabyte an Bildern und Daten zurückgesendet, darunter ein Foto vom „Earthset“ (Erduntergang), das an das berühmte „Earthrise“-Foto der Apollo-8-Mission von 1968 erinnert. Kelsey Young, die leitende Mondwissenschaftlerin im Missionskontrollzentrum, wies darauf hin: „In diesen Bildern steckt eine Fülle wissenschaftlicher Informationen. Die Gespräche und wissenschaftlichen Erkenntnisse haben gerade erst begonnen.“

Als erste Monderkunder seit der Apollo-17-Mission 1972 plant die Artemis-II-Besatzung für Freitag die Wasserung vor der Küste San Diegos, um diesen etwa zehntägigen Testflug abzuschließen. Dies ebnet den Weg für die Artemis-III-Mission im nächsten Jahr, bei der das Andocken eines Mondlanders im Erdorbit demonstriert werden soll.

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