IBM-Universität von Kalifornien und Universität Sydney entwickeln gemeinsam neue Methode zur Quantenfehlerkorrektur und reduzieren Hardware-Anforderungen für Quantencomputer
2026-04-13 09:45
Quelle:Universität Sydney
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Der Quantenphysiker Dr. Dominic Williamson von der Universität Sydney hat kürzlich eine neue Methode zur Quantenfehlerkorrektur entwickelt, die die Anzahl der physikalischen Qubits, die für den Bau von großskaligen, fehlertoleranten Quantencomputern benötigt werden, erheblich reduziert. Die Forschung wurde in der Fachzeitschrift „Nature Physics“ unter dem Titel „Low-overhead fault-tolerant quantum computation via gauge fixing“ veröffentlicht.

Quantenpunkte

Diese Forschung wurde während eines Sabbaticals von Dr. Williamson beim globalen Technologieunternehmen IBM im US-Bundesstaat Kalifornien durchgeführt, und ihre Designelemente wurden in IBMs Pläne zum Aufbau großskaliger Quantencomputer integriert. Dr. Williamson erklärte: „Wir befinden uns in einer Phase, in der Theorie und Experiment beginnen, zusammenzulaufen. Die zentrale Herausforderung besteht derzeit darin, Quantencomputer zu entwerfen, die effizient skaliert werden können, um praktische Probleme zu lösen. Unsere Arbeit bietet einen vielversprechenden Fahrplan.“

Der Kern der neuen Methode zur Quantenfehlerkorrektur liegt in der Anwendung der Eichtheorie, die es dem System erlaubt, globale Aktivitäten zu verfolgen, beispielsweise über eine „Quantenfestplatte“ hinweg, ohne bestimmte Quantenzustände dazu zu zwingen, an lokalen Positionen einzelner Qubits zu kollabieren. Quantencomputer versprechen Durchbrüche in Bereichen wie Kryptographie, Materialwissenschaften und der Modellierung komplexer Systeme, indem sie Quantenüberlagerung und -interferenz nutzen, um Probleme zu lösen, die für klassische Computer schwer zu bewältigen sind. Die Fragilität von Quantenzuständen macht die Fehlerkorrektur jedoch zu einer entscheidenden Herausforderung.

Die Quantenfehlerkorrektur erkennt und korrigiert Fehler, indem sie Informationen in mehreren physikalischen Qubits kodiert, ohne die Berechnung zu stören. Bei traditionellen Methoden wachsen die Kosten zum Schutz der Informationen schnell an, aber jüngste theoretische Durchbrüche haben ein „Quantenfestplatten“-Design eingeführt, das die Speicherkosten proportional zur Informationsmenge macht. Die Forschung von Dr. Williamson löst das Problem, wie diese gespeicherten Informationen effizient verarbeitet werden können, ohne an Effizienz zu verlieren.

Die Studie zieht Inspiration aus der Gittereichtheorie, einem Rahmenwerk, das lokale Wechselwirkungen mit globalen Erhaltungssätzen koordiniert. Die Eichtheorie ermöglicht es, globale Eigenschaften zu verfolgen, ohne das System in einen bestimmten lokalen Zustand zu zwingen. Das Team von Dr. Williamson wandte diese Idee auf Quantencomputer an und bietet einen Weg, Fehler zu reduzieren und gleichzeitig Rechenleistung zu sparen. Im neuen Design ist der logische Prozessor mit einem effizienten Quantenspeicher gekoppelt und führt „eichartige“ Freiheitsgrade ein, um globale Informationen zu messen, wobei eine erweiterte Graphen-Mathematikstruktur für eine effiziente Skalierung genutzt wird.

Während weltweit Institutionen um die Entwicklung skalierbarer Quantenhardware wetteifern, konkurrieren verschiedene Fehlerkorrekturstrategien um das dominierende Rahmenwerk. Die Ergebnisse von Dr. Williamsons Praktikum in der IBM Quantum Information Theory and Error Correction Group sind in IBMs langfristige Roadmap aufgenommen worden und bieten einen neuen Weg, den Bedarf an physikalischen Ressourcen für Quantencomputer zu senken.

Veröffentlichungsdetails: Autor: University of Sydney; Titel: „Novel approach to quantum error correction portends a scalable future for quantum computing“; veröffentlicht in: „Nature Physics“ (2026); Zeitschrifteninfo: Nature Physics

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