Forscher der Monash-Universität in Australien erforschen Chalkopyrit-Extraktionstechniken zur Verbesserung der Nachhaltigkeit der Kupferproduktion
2026-04-22 16:48
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Forscher der Monash-Universität in Australien haben einen Artikel in Nature Geoscience veröffentlicht, der untersucht, wie die chemischen Eigenschaften von Chalkopyrit für eine sauberere und effizientere Kupfergewinnung genutzt werden können. Chalkopyrit ist mit etwa 70 % die weltweit wichtigste Kupferquelle, doch seine schwierige Verarbeitung stellt stets einen Engpass dar.

Chalkopyrit ist seit über 300 Jahren bekannt, doch aufgrund seines komplexen Verhaltens widersteht es der Tieftemperaturlaugung und verlangsamt die Kupfergewinnung aus erzarmeren Lagerstätten. Der Leiter der Studie, Prof. Joël Brugger, erklärte: „Chalkopyrit ist das weltweit wichtigste Kupfermineral, aber sein Verhalten ist erstaunlich komplex und schränkt die Effizienz unserer Kupfergewinnung ein.“

Die Studie zeigt, dass die Kristallstruktur von Chalkopyrit voller mikroskopischer Defekte und Spurenelemente wie Silber, Gold und Nickel ist. Diese feinen Variationen steuern die Reaktion des Minerals während des Verarbeitungsprozesses. Das Team entdeckte, dass Spuren von Silber die Stabilität der Mineraloberfläche zerstören und einen Kreislauf auslösen können, der Kupfer effizienter freisetzt, was die Kupfergewinnung deutlich verbessert.

Die atomare Struktur von Chalkopyrit bildet zudem die Grundlage für Halbleiter, die in Solarzellen und Energieumwandlungsgeräten verwendet werden, und verbindet so die Geologie mit sauberen Technologien. Da die weltweite Nachfrage nach Kupfer für die Energiewende rasant steigt, stehen die bestehenden Ressourcen und Verarbeitungsmethoden unter Druck.

Prof. Brugger betont: „Den zukünftigen Kupferbedarf zu decken bedeutet nicht nur, mehr Lagerstätten zu finden, sondern die vorhandenen Ressourcen intelligenter zu gewinnen. Chalkopyrit steht im Mittelpunkt dieser Herausforderung und der Lösung.“ Die Studie ruft zu interdisziplinären Innovationen auf, um die Verarbeitung kritischer Mineralien zu überdenken.

Publikationsdetails: Autorin: Silvia Dropulich, Monash University Faculty of Science; Titel: „Copper‘s ‚gatekeeper‘ could unlock cleaner energy future“; Veröffentlicht in: Nature Geoscience (2026); Zeitschrifteninformation: Nature Geoscience

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