Wie der chinesische Wetterdienst mitteilte, setzten Meteorologen während des Einflusses des Taifuns „Hongxia“ auf China erstmals Schwarmdrohnen zur Beobachtung ein, um hochfrequente und multidimensionale Beobachtungsexperimente während des gesamten Landungsprozesses des Taifuns durchzuführen. Dies ist auch das erste Mal, dass China die Schwarmdrohnentechnologie zur Beobachtung des gesamten Taifundurchzugs einsetzt.

Das Experiment fand auf dem Feldversuchsgelände des chinesischen Wetterdienstes für unbemannte Luftfahrtwetterbeobachtung in der Low-Altitude-Wirtschaft auf der Dapeng-Halbinsel in Shenzhen statt. Dabei wurden kontinuierlich und synchron vertikale Profildaten wichtiger meteorologischer Parameter wie Temperatur, Feuchtigkeit, Windfeld und Turbulenz in niedrigen Höhen vor und nach dem Taifundurchzug erfasst. Gleichzeitig wurden Betriebsparameter der Drohnen wie Fluglage, Flugbahnabweichung und Energieverbrauch aufgezeichnet, um systematisch die meteorologischen Grenzbedingungen für den sicheren Flug von Drohnen unter extremen Wetterbedingungen zu erforschen.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Einzeldrohnen handelt es sich bei Schwarmdrohnen um ein kooperatives Beobachtungsarray aus mehreren mit meteorologischen Nutzlasten ausgestatteten Drohnen. Diese führen an mehreren Punkten und in mehreren Schichten im Luftraum gleichzeitig atmosphärische Erkundungen durch. Durch die Zusammenarbeit zwischen den Drohnen wird eine hochdichte Abtastung des dreidimensionalen Raums in niedrigen Höhen ermöglicht, wodurch die Einschränkungen der Einzelpunktbeobachtung ausgeglichen und die Lücken in der Beobachtung niedriger Höhen über dem Meer geschlossen werden können. Dies liefert wichtige Echtzeitdaten zur Verbesserung der Taifunüberwachungs- und Vorhersagefähigkeiten und sammelt wissenschaftliche Daten zur Erforschung der sicheren Fluggrenzen von Drohnen unter extremen Wetterbedingungen.
