Die ausziehbare Niederspannungsschaltanlage vom Typ GCS wird in Drehstrom-Stromerzeugungs- und -versorgungssystemen mit einer Frequenz von 50 Hz, einer Nennbetriebsspannung von 400 V (690 V) und einem Nennstrom von bis zu 4000 A zur Stromverteilung, zentralen Motorsteuerung und Kondensatorkompensation eingesetzt. Sie findet breite Anwendung in Kraftwerken, der Erdöl-, Chemie-, Metallurgie- und Textilindustrie sowie im Hochhausbau.
Hauptmerkmale: Das Gehäuse besteht aus offenem Stahlprofil 8MF und verfügt über Befestigungslöcher mit einem Durchmesser von 9,2 mm und Abständen von 20 mm und 100 mm (Ø 9,2 mm), was eine flexible und einfache Montage ermöglicht.
Die Funktionsbereiche der Schaltanlage sind voneinander isoliert und in Funktionseinheiten-, Sammelschienen- und Kabelbereiche unterteilt. Jeder Bereich erfüllt eine weitgehend unabhängige Funktion.
Die horizontalen Stromschienen sind rückseitig horizontal angeordnet, um ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber elektrodynamischen Kräften zu erhöhen. Dies ist eine grundlegende Maßnahme zur Gewährleistung einer hohen Kurzschlussfestigkeit des Hauptstromkreises.
Die Kabelführung ermöglicht ein bequemes Ein- und Ausführen der Kabel von oben und unten.
Das Schubladenmodul hat eine Höhe von 160 mm. Es ändert sich lediglich die Höhe; Breite und Tiefe bleiben gleich. Schubladen mit denselben Funktionseinheiten sind untereinander austauschbar. Der Nennstrom des Moduls beträgt maximal 630 A.
Die Schubladenfront ist mit deutlichen Markierungen für die Positionen „Offen“, „Geschlossen“, „Test“ und „Ausgezogen“ versehen. Die Schubladeneinheit ist mit einer mechanischen Verriegelung ausgestattet. Sie bildet den Hauptkörper und vereint Auszugs- und Feststellfunktionen, wodurch flexible Kombinationsmöglichkeiten und Einsatzmöglichkeiten entstehen.



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