Löschspulen werden häufig in verschiedenen Bergwerken, Stahlwerken, der Erdöl-, Chemie- und Baustoffindustrie sowie in Hochspannungsverteilnetzen großer und mittlerer Städte eingesetzt. Bei einem einpoligen Erdschluss im System stellen sie eine wirksame Maßnahme dar, um den Erdungsstrom zu reduzieren und Überspannungen durch Lichtbogenerdschluss zu unterdrücken.
I. Magnetisch vorgespannte Löschspule
Grundlegendes Arbeitsprinzip: Durch Anlegen eines Gleichstrom-Erregerstroms wird der magnetische Widerstand des Eisenkerns verändert. Dadurch wird der Induktivitätswert der Löschspule verändert. Sie kann unter Hochspannung mit elektrischer Geschwindigkeit den Induktivitätswert regulieren. Im normalen Netzbetrieb wird kein Erregerstrom angelegt und die Löschspule in einen Zustand fernab des Resonanzpunkts eingestellt, um die Möglichkeit von Serienresonanz-Überspannungen und verschiedenen Resonanz-Überspannungen zu vermeiden, ohne dass ein Dämpfungswiderstand erforderlich ist. Die kapazitive Stromstärke wird in Echtzeit erfasst. Bei einem einpoligen Erdschluss im Netz wird die Löschspule sofort reguliert und eine optimale Kompensation durchgeführt.
Merkmale der magnetisch vorgespannten automatisch nachgeführten Kompensations-Löschspulenanlage:
1. Hohe Reguliergenauigkeit.
2. Hohe Zuverlässigkeit und lange Lebensdauer.
3. Online-Echtzeiterfassung. Automatische Nachführung und Kompensation.
4. Schnelle Ansprechzeit.
5. Großer Regulierbereich.
6. Dynamische Kompensation, kein Dämpfungswiderstand erforderlich.
7. Umfassende Funktionen des Steuerungssystems.
8. Erdschluss-Leitungsauswahlfunktion.












