Fraunhofer ISE entwickelt mit Intelligent Battery Solutions kostengünstige Kupfer-Schweißtechnik
2026-03-23 08:55
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Das deutsche Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) hat in Zusammenarbeit mit Intelligent Battery Solutions eine neue Kupferschweißtechnik für die Verbindung von Batteriezellen entwickelt, die kostengünstige Stahlverbinder ersetzen kann. Grafische Darstellung der Kupferschweißtechnik

Die Technologie basiert auf einem etablierten Buckelschweißsystem und ermöglicht die elektrische Verbindung von Kupferanschlüssen ohne Umstieg auf Laserschweißen, was Batterieherstellern eine wirtschaftlichere Lösung bietet. Die Forscher erklären, dass diese Innovation eine langjährige Herausforderung der Batterieindustrie löst: Mit steigender Leistung der Zellen müssen Stahlverbinder dicker und schwerer werden, während Kupfer aufgrund seiner überlegenen Leitfähigkeit und seines geringeren Gewichts als bessere Alternative gilt.

Achim Kraft, Leiter der Abteilung Modultechnologie am Fraunhofer ISE, betont: „Batteriezellen werden größer und effizienter. Daher müssen Stahlverbindungen immer dicker und schwerer werden. Die Batterieindustrie weiß schon lange, dass mittelfristig alle Verbindungen auf Kupfer basieren sollten.“ Dieser Durchbruch ermöglicht es Herstellern, ihre Prozesse für den Einsatz von Kupferverbindern anzupassen, ohne bestehende Anlagen austauschen zu müssen.

Christian Schiller, Projektleiter am Fraunhofer ISE, ergänzt: „Vor allem müssen Batteriehersteller nicht auf Laserschweißen umsteigen, um Kupferverbinder in Batteriemodulen elektrisch zu kontaktieren.“ Das System, das mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie entwickelt wurde, benötigt weder Verzinnung noch andere Vorbehandlungen des Kupfers und vereinfacht so den Produktionsprozess.

Intelligent Battery Solutions wird der erste Hersteller sein, der diese Technologie in seine Fertigungslinie einführt. Monika Mertig, Unternehmensvertreterin, erklärt: „Wir müssen lediglich unseren etablierten Verbindungsprozess anpassen, anstatt Anlagen komplett neu zu beschaffen. Das macht den Übergang für uns viel einfacher. Wir sehen diesen Forschungserfolg als große Chance für deutsche Batteriehersteller, von denen viele KMU sind.“ Die neuen Batterien werden in der UniPower-Produktreihe des Unternehmens eingesetzt.

Diese Kupferverbindungsforschung ist Teil des BatCO₂tiv-Projekts, das sich auf Automatisierung, CO₂-Reduzierung und Zusammenarbeit bei Batterieverbindungen konzentriert. Das Teilprojekt „Buckelschweißprozessentwicklung und -bewertung“ zielt darauf ab, Batterietechnologie zu innovieren und die deutsche Fertigungsindustrie im globalen Wettbewerb zu stärken.

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