de.wedoany.com-Bericht: Die norwegische Kommunikationsbehörde (Norwegian Communications Authority, Nkom) wird die Verwundbarkeit der kritischen Infrastruktur in der Hauptstadtregion Oslo in Krisensituationen untersuchen.
Nkom-Sicherheitsdirektor Svein Scheie erklärte in einer Pressemitteilung, dass die Gesellschaft sowohl im Alltag als auch in Krisenzeiten vollständig auf den stabilen Betrieb digitaler Dienste angewiesen sei. Daher müsse man die Schwachstellen der Infrastruktur kennen und die Bereiche identifizieren, die gestärkt werden müssen, um die Gesamtresilienz zu erhöhen. Diese Arbeit ist Teil der Folgemaßnahmen des staatlichen Sicherheitsplans für die nationale digitale Infrastruktur und zielt darauf ab, die schwächsten Glieder der Infrastruktur sowie deren Reduktionsmöglichkeiten umfassend zu erfassen.
Nkom wies darauf hin, dass die Hauptstadt und ihre Umgebung eine zentrale Rolle im nationalen digitalen Notfallvorsorgesystem einnehmen. Scheie betonte, dass viele der wichtigsten digitalen Verbindungen Norwegens durch die Hauptstadtregion verlaufen. Ein Vorfall könnte daher weit über Oslo hinaus Auswirkungen haben, was die Identifizierung von Schwachstellen und die Entwicklung von Gegenmaßnahmen besonders entscheidend mache.
Die Untersuchung soll noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Auf Grundlage der Ergebnisse werden die zuständigen Stellen entscheiden, welche Maßnahmen zur Stärkung der digitalen Notfallvorsorge in der Region Oslo ergriffen werden. Scheie erklärte, mögliche Maßnahmen umfassten einen strengeren Schutz von Glasfaserverbindungen, die Verstärkung schwacher Glieder im Netzwerk sowie weitere Schritte zur Erhöhung der Resilienz der Infrastruktur.
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