de.wedoany.com-Bericht: In den ersten vier Monaten des Jahres 2026 stieg der Güterumschlag im Hafen Lissabon-Setúbal (Portugal) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 7,24 %, wobei insgesamt 5,9 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen wurden.

Die Website des portugiesischen Hafens veröffentlichte die oben genannten Daten und erklärte, dass diese Entwicklung die Erholung und das Wachstum der Hafenaktivitäten in der Region widerspiegele, unterstützt durch die positive Entwicklung der wichtigsten Gütersegmente sowie die betriebliche Komplementarität zwischen den Häfen Lissabon und Setúbal.
Im Hafen Lissabon stieg der kumulierte Umschlag in den ersten vier Monaten um fast 8 % auf über 3,8 Millionen Tonnen, was vor allem auf die starke Erholung im April zurückzuführen ist, die im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Jahres 2025 einen Anstieg von rund 27 % verzeichnete. Fest- und Flüssiggüter waren die am stärksten wachsenden Segmente und stärkten den Beitrag des Hafens zu Logistik- und Industrieketten. In der Ankündigung wurde darauf hingewiesen, dass das Flüssiggutterminal Banática (Repsol) ein Wachstum von 26 % und das Schüttgutterminal Palença (Sovena) ein Wachstum von 104,4 % verzeichnete.
Im Containersegment wurden in den ersten vier Monaten insgesamt 151.563 TEU (Standardcontainer) umgeschlagen, ein Anstieg von 1,8 % gegenüber dem gleichen Zeitraum des Jahres 2025.
Der Hafen Setúbal verzeichnete ein Gesamtwachstum von rund 5,8 % bei einem Güterumschlag von rund 2,1 Millionen Tonnen, was vor allem auf die positive Entwicklung bei Flüssiggütern (+25 %), Festgütern (+10 %) und Containern (+7,8 %) zurückzuführen ist. Trotz eines Rückgangs bei Stückgütern bestätigt die Gesamtentwicklung den positiven Trend der Hafenaktivitäten.
Hinsichtlich der Terminaleinrichtungen zeigten die Infrastrukturen von Tanquisado (+178 %), Termitrena (+84,7 %) und Praias do Sado (+57,7 %) einen sehr positiven Trend.
Vítor Calderinha, Präsident der Hafenbehörde Lissabon-Setúbal, erklärte, dass die Ergebnisse der ersten vier Monate den Wachstums- und Erholungskurs der Hafenaktivitäten in der Region Lissabon und Setúbal bestätigten und die Reaktionsfähigkeit, Anpassungsfähigkeit und Komplementarität der beiden Häfen unterstrichen.
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