de.wedoany.com-Bericht: Die Stahlproduktion in der afghanischen Provinz Balch hat den inländischen Bedarf an Betonstahl bereits gedeckt. Die tägliche Produktionskapazität der dort in Betrieb befindlichen Werke liegt bei etwa 6.000 Tonnen. Laut Najmuddin Sediq, dem Leiter des Balkh Steel Producers Association, sind in der Provinz derzeit vier Fabriken in Betrieb, drei weitere produzieren Profile und Rohre, und etwa acht neue Werke befinden sich im Bau. Beamte erklärten, dass die Produktion dieser Fabriken den Großteil der Nachfrage im Norden Afghanistans deckt und in Kürze voraussichtlich acht weitere Werke den Betrieb aufnehmen werden.
Die größten Hindernisse für die Produktion sind Stromknappheit, fehlende Industrieflächen und Schwierigkeiten beim Zugang zu Rohstoffen. Die Fabrikbesitzer fordern das Islamische Emirat Afghanistan auf, die heimische Eisenerzförderung zu starten. Der Fabrikbesitzer Abdul Hadi Ahmadi wies darauf hin, dass das Islamische Emirat mit einem Land ein Abkommen zur gemeinsamen Förderung von Eisenerz schließen sollte, um die Abhängigkeit von Importen aus dem Iran zu beenden.
Die bestehenden Fabriken haben direkt oder indirekt Tausende von Arbeitsplätzen geschaffen. Die Arbeiter begrüßen die Beschäftigungsmöglichkeiten und hoffen, dass Investoren ihre Investitionen in Afghanistan erhöhen, um die Produktion auszuweiten und weitere Stellen zu schaffen. Der Arbeiter Sanaullah sagte, dass er nun in seinem eigenen Land arbeiten könne und nicht mehr ins Ausland gehen müsse. Investitionen in Afghanistan könnten Landsleuten Arbeitsplätze schaffen und sie davon abhalten, gefährliche Wege ins Ausland zu suchen. Ein anderer Arbeiter, Entezar, zeigte sich sehr erfreut und hoffte, dass die Nachbarländer ihnen helfen könnten, Fortschritte zu erzielen.
Lokale Beamte in Balch erklärten, sie besuchten die Fabriken zweimal im Monat, um die Herausforderungen der Industriellen zu identifizieren und zu lösen, die Geschäftslage zu bewerten und gleichzeitig ihre fortgesetzte Unterstützung für die Industrie und Investitionen in der Provinz zuzusichern. Der stellvertretende Gouverneur von Balch, Noorulhadi Abu Idris, sagte, dass durch die Besuche die Anliegen der Fabrikbesitzer direkt angehört werden könnten, um notwendige Maßnahmen zur Unterstützung zu ergreifen.
Nach Angaben von Beamten sind derzeit landesweit insgesamt 50 Stahlproduktions- und -verarbeitungsfabriken in Betrieb, die den inländischen Bedarf an Betonstahlprodukten vollständig decken.

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