Südkoreas KOSA veröffentlicht Leitfaden zur KI-Regulierung und AX-Fallstudien
2026-06-21 15:48
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de.wedoany.com-Bericht: Die südkoreanische KI- und Softwareindustrie-Vereinigung (KOSA) hat auf Basis von Beratungsfällen aus der Praxis einen Leitfaden zur Bewältigung der Regulierung durch das KI-Grundgesetz veröffentlicht, der Unternehmen dabei hilft, regulatorische Risiken bei der Einführung von KI frühzeitig zu erkennen und Gegenmaßnahmen zu entwickeln.

KOSA-Abteilungsleiter Ahn Hong-jun (Name lautete) stellte am 18. auf dem „3. KOSA Leaders Forum“ in Chuncheon, Provinz Gangwon, die Hauptinhalte der „Fallstudien zum KI-Grundgesetz-Support-Desk“ und der „AX-Fallstudien“ vor und präsentierte praxisnahe Standards für Unternehmen. Abteilungsleiter Ahn erklärte, dass der Beratungsschwerpunkt der Unternehmen nicht auf der Auslegung von Rechtsvorschriften liege, sondern darauf, ob ihr eigener Dienst unter die Regulierung falle und wie diese im Geschäftsbetrieb anzuwenden sei. KOSA analysierte rund 800 Beratungsfälle und erarbeitete praktische Anwendungsstandards.

Für Unternehmen ist der Umfang der Regulierung von größtem Interesse. Abteilungsleiter Ahn wies darauf hin, dass „nutzende Unternehmen“, die KI als Werkzeug einsetzen, z. B. durch die Nutzung von Drittanbieter-APIs zur Erstellung von Marketingplakaten, grundsätzlich nicht unter die Regulierungs- und Verpflichtungsobjekte fallen. Unternehmen, die KI-Modelle direkt entwickeln oder KI-basierte Dienste anbieten, sind die Hauptverwaltungsobjekte; für nutzende Unternehmen gelten andere Anwendungsbereiche. Hinsichtlich der Kennzeichnungspflicht (Wasserzeichen) für KI-generierte Inhalte gibt es zwar kein einheitliches Standardformat, aber die transparente Offenlegung der KI-Nutzung ist wichtig. Wasserzeichen oder Hinweise gelten als erfüllt, wenn sie durch Methoden wie das Einbetten unsichtbarer Metadaten oder das Einfügen kurzer Sprachhinweise am Anfang von Audiodateien den Nutzern vernünftigerweise bewusst machen, dass es sich um KI-generierte Inhalte handelt.

In Hochrisikobereichen wie Einstellung, Finanzkreditprüfung, Medizin und Bildung ist der Kernpunkt für die Unterscheidung von „hochwirksamer KI“ die Frage, „ob ein menschliches Eingreifen erfolgt“. Wenn KI nur referenzielle Hilfsindikatoren liefert und die endgültige Entscheidung vom Menschen getroffen wird, fällt sie nicht unter die hochwirksame KI; nur wenn KI ohne menschliches Eingreifen eigenständig endgültige Entscheidungen trifft, wird sie zum Regulierungsobjekt. Abteilungsleiter Ahn erwähnte auch, dass die Untersuchungs- und Bußgeldklauseln des Ministeriums für Wissenschaft, ICT und Zukunftsvorbereitung mindestens um ein Jahr verschoben werden, und betonte, dass sich das südkoreanische KI-Grundgesetz im Gegensatz zum EU AI ACT auf die „freiwillige Einhaltung“ durch Unternehmen konzentriert, mit dem Ziel, ein sicheres Ökosystem zu schaffen.

In den AX-Fallstudien wurden Beispiele geteilt, wie Unternehmen KI mit tatsächlichen Geschäftsinnovationen verbinden. Ein repräsentatives Beispiel ist ein Unternehmen, das in einer auf koreanischen HWP-Dokumenten basierenden Arbeitsumgebung eine KI-Verarbeitungsstruktur aufbaute und so die automatische Konvertierung und Nutzung von Dokumentdaten ermöglichte, wodurch die Anzahl der Mitarbeiter für sich wiederholende Aufgaben um bis zu 93 % reduziert wurde. Ein weiteres Kernbeispiel ist Vessel AI Korea, das eine Technologie zur automatischen Unterbrechung und Wiederaufnahme von Ressourcen für ungenutzte GPUs während des KI-Lernprozesses anwendete und so die Betriebskosten der KI-Infrastruktur erheblich senkte. Dieser Fall wurde als repräsentatives AX-Beispiel zur Reduzierung der GPU-Kostenbelastung während des KI-Lernens und des Dienstbetriebs vorgestellt.

Abteilungsleiter Ahn betonte, dass AX nicht die einfache Einführung von KI sei, sondern ein Prozess der Neugestaltung von Daten, Geschäftsprozessen und Organisationsbetriebssystemen mit KI im Mittelpunkt. Im Vergleich zur Technologieeinführung seien Betriebsdesign und Governance-Aufbau der Schlüssel zum Erfolg.

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