de.wedoany.com-Bericht: Die australische GoldArc Resources (ASX:GA8) hat die Multielementanalyse von Proben aus vier Bohrlöchern der Goldlagerstätten Mt Stirling und Mt Stirling Well abgeschlossen und bestätigt einen eindeutigen räumlichen Zusammenhang zwischen der hochgradigen Goldmineralisierung und kritischen Mineralien in beiden Lagerstätten, was zusätzliche Informationen für die Erstellung des anschließenden Abbauplans liefert.
Die Ergebnisse der Multielementanalyse zeigen, dass die Goldmineralisierung in Mt Stirling durchgängig mit erhöhten Gehalten an Arsen, Antimon und Wolfram einhergeht. In Mt Stirling Well hingegen ist Gold mit erhöhten Gehalten an Silber, Wismut und Molybdän assoziiert.
Managing Director Paul Stephens erklärte, der Fokus des Unternehmens liege weiterhin auf dem Wachstum und der Erschließung der Ressourcen dieser beiden Goldlagerstätten, und die Multielementarbeit unterstütze dieses Ziel direkt. Metallurgische Testarbeiten seien im Gange und würden voraussichtlich in etwa vier Wochen abgeschlossen sein. Anschließend werde der endgültige Abbauimplementierungsplan mit BML Ventures festgelegt.
Dies ist das erste Mal, dass GoldArc eine vollständige 59-Element-Analyse an Bohrkernen aus Mt Stirling und Mt Stirling Well durchführt. Mit Ausnahme von Gold wurden die Proben aller vier Diamantbohrlöcher bei Bureau Veritas in Kalgoorlie mittels eines Vier-Säure-Aufschlussverfahrens (einschließlich Flusssäure, Salpetersäure, Salzsäure und Perchlorsäure) analysiert.
Stephens wies darauf hin, dass die Analyse die Vorkommensform von Gold in den verschiedenen Lagerstätten klarer offenlege. Ein zusätzlicher Gewinn sei die Identifizierung von Antimon und Wolfram, die gemeinsam mit Gold vorkommen und als kritische Mineralien eingestuft werden. Antimon und Wolfram werden hoch geschätzt und sind für die Bereiche Verteidigung, Luft- und Raumfahrt sowie erneuerbare Energien von entscheidender Bedeutung. Die westlichen Märkte suchen aktiv nach inländischen und verbündeten Lieferanten, um die Abhängigkeit von der chinesischen Lieferkette zu verringern.

Die vier Bohrlöcher mit einer Gesamtlänge von etwa 316 Metern zielten auf die zentralen Mineralisierungszonen von M37/1306 (Mt Stirling) und M37/1305 (Mt Stirling Well) ab. Wichtige Abschnitte umfassen: Bohrloch 26MSDD001 in Mt Stirling durchteufte ab 106,4 Metern 5,6 Meter mit einem Goldgehalt von 8,71 g/t (darunter 3 Meter mit 15,53 g/t), begleitet von Arsen (ab 106 Metern 8 Meter, Gehalt 1,9 %), Antimon (ab 106,4 Metern 3,64 Meter, Gehalt 192 ppm) und Wolfram (ab 108 Metern 4 Meter, Gehalt 0,28 %); Bohrloch 26MSDD002 durchteufte ab 11 Metern 6 Meter mit einem Goldgehalt von 3,41 g/t (darunter 4 Meter mit 4,53 g/t), begleitet von Arsen (ab 3 Metern 17 Meter, Gehalt 370 ppm) und Wolfram (ab 0 Metern 26 Meter, Gehalt 44 ppm). In Mt Stirling Well durchteufte Bohrloch 26MSDD003 ab 47 Metern 1,57 Meter mit einem Goldgehalt von 14,2 g/t (darunter 1 Meter mit 30,2 g/t), begleitet von Silber (ab 45,82 Metern 2,85 Meter, Gehalt 21,51 g/t), Wismut (97 ppm) und Molybdän (60 ppm); Bohrloch 26MSDD004a durchteufte ab 35,75 Metern 1,25 Meter mit einem Goldgehalt von 2,86 g/t, begleitet von Silber (ab 34,45 Metern 1,55 Meter, Gehalt 25,31 g/t), Wismut (124 ppm) und Molybdän (71,6 ppm).
Das Projekt Mt Stirling ist ein hochgradiges Goldvorkommen im Goldprojekt Leonora North in Westaustralien, das für den Tagebau vorgesehen ist. Das Projekt wird von GoldArc betrieben, während BML Ventures das gesamte Kapital und die Betriebsmittel bereitstellt und die Abbaumaßnahmen verwaltet. Nach Kostendeckung erhält BML Ventures 50 % des Nettogewinns. GoldArc besitzt eine Konzessionsfläche von 936 Quadratkilometern in Leonora, die nach Interpretation ähnliche Merkmale wie nahegelegene Goldminen aufweist, darunter der Betrieb von Genesis Minerals (ASX:GMD), der eine nachgewiesene Ressourcenbasis von 8,5 Millionen Unzen Gold besitzt.
Diese Ergebnisse verbessern das Verständnis von GoldArc für das geologische Modell der beiden Goldsysteme. Das Unternehmen setzt die metallurgischen und geotechnischen Arbeiten mit BML Ventures fort und führt in Mt Stirling und Mt Stirling Well 34.000 Meter Reverse-Circulation (RC)-Gehaltskontrollbohrungen durch; weitere Ergebnisse werden in Kürze veröffentlicht. Die metallurgischen Basistestarbeiten werden voraussichtlich in vier Wochen abgeschlossen sein und die Grundlage für den endgültigen Abbauimplementierungsplan liefern. Darüber hinaus wird eine selektive Neuanalyse der Mineralisierungszonen in der Lagerstätte Mt Stirling durchgeführt, um Elemente wie Arsen, Antimon und Wolfram auf ihr wirtschaftliches Potenzial zu prüfen.
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