de.wedoany.com-Bericht: Die mexikanische Telekommunikationsregulierungsbehörde (Comisión Reguladora de Telecomunicaciones, CRT) hat ein öffentliches Konsultationsverfahren zum Entwurf der Ausschreibung des 2,3-GHz-Frequenzbandes eingeleitet, das ausschließlich für industrielle Zwecke genutzt werden soll. Der 19. November 2026 wurde als Tag für die Abgabe der Angebote durch die Bieter festgelegt.

Die CRT plant die Vergabe einer kommerziellen Konzession mit einer Laufzeit von zehn Jahren zur Nutzung, Verwertung und Entwicklung dieses Frequenzbandes, um technologische Infrastruktur zu errichten und die Wettbewerbsfähigkeit sowie die digitale Transformation des Produktionssektors zu fördern. Die bereitgestellten Funkressourcen liegen vollständig im 2,3-GHz-Band und decken konkret den Bereich von 2.300 bis 2.400 MHz ab. Die öffentliche Konsultation läuft vom 18. Juni bis zum 15. Juli. Dies ist die erste Frequenzausschreibung der CRT.
Gemäß dem von der Generaldirektion für Frequenzausschreibungen ausgearbeiteten Entwurf gliedert sich das Angebotsverfahren in zwei Phasen. Die erste Phase ist die Zuteilungsphase, die in zwei Unterphasen unterteilt ist; darauf folgt die Phase der konkreten Frequenzzuweisung. In der ersten Phase werden 240 Blöcke mit einer Bandbreite von je 10 MHz, die 60 Industriegebiete im ganzen Land abdecken, über einen aufsteigenden Uhrwerk-Auktionsmechanismus versteigert. Die zweite Phase wird nur bei Vorhandensein von Restfrequenzen eingeleitet und betrifft die Zuteilung von Blöcken in bestimmten Polygonbereichen mit einer Fläche von weniger als 200 Quadratkilometern. Diese Bereiche können von den Bietern vorgeschlagen oder in den Polos de Desarrollo Económico para el Bienestar (Wirtschaftsentwicklungs- und Wohlfahrtspole) vorgegeben werden; die Zuteilung erfolgt mittels versiegelter Angebote.
Die CRT erklärte, dass zur Wahrung des freien Wettbewerbs jeder als wirtschaftliche Interessengruppe eingestufte Teilnehmer einen landesweiten Frequenzanteil von höchstens 20 % in ähnlichen Frequenzbändern und einen Anteil von höchstens 40 % innerhalb desselben Industriegebiets oder Polygons halten darf.
Der von der Kommission festgelegte Zeitplan sieht wie folgt aus: Vom 3. bis 7. August 2026 werden Interessenbekundungen entgegengenommen, eindeutige Nummern vergeben und Fragen zum Ausschreibungsentwurf beantwortet; vom 10. bis 14. August wird die Einreichung von Anträgen auf wettbewerbsrechtliche Stellungnahmen bei der Nationalen Kartellbehörde (Comisión Nacional Antimonopolio, CNA) ermöglicht; die Einreichungsfrist für Vorschläge zur Polygongrenzenfestlegung ist vom 13. bis 19. August, die endgültige Liste der genehmigten geografischen Gebiete wird am 14. September veröffentlicht. Die Einreichung von Unterlagen zum Nachweis der rechtlichen, administrativen, technischen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit ist vom 15. bis 21. September vorgesehen.
Die letzte Phase der Ausschreibung beginnt spätestens am 6. November 2026, dem letzten Termin, an dem das Plenum der Kommission den Beschluss über die Vergabe der Teilnahmebescheinigungen erlässt. Zugelassene Bieter nehmen vom 16. bis 18. November an der physischen Überprüfung der Unterlagen teil und reichen schriftliche Leistungsbürgschaften ein. Am 19. November 2026 wird über die elektronische Plattform offiziell das Angebotsverfahren (Procedimiento de Presentación de Ofertas, PPO) gestartet. Der endgültige Vergabevermerk wird voraussichtlich innerhalb von 20 Werktagen nach Bekanntgabe des Endergebnisses veröffentlicht.
Dieser Artikel wurde von Wedoany übersetzt und bearbeitet. Bei jeglicher Zitierung oder Nutzung durch künstliche Intelligenz (KI) ist die Quellenangabe „Wedoany“ zwingend vorgeschrieben. Sollten Urheberrechtsverletzungen oder andere Probleme vorliegen, bitten wir Sie, uns unverzüglich zu benachrichtigen. Wir werden den entsprechenden Inhalt umgehend anpassen oder löschen.
E-Mail: news@wedoany.com









