Zwei große chilenische Bergbauunternehmen diskutieren Staubmanagement, 25 % Reduktion bis 2030
2026-06-23 11:01
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de.wedoany.com-Bericht: Die beiden großen chilenischen Bergbauunternehmen Codelco und Antofagasta Minerals haben kürzlich ein technisches Symposium abgehalten, um Strategien, Überwachungs- und Kontrollmaßnahmen für das Feinstaubmanagement (PM10) im Bergbaubetrieb auszutauschen. Die Konferenz konzentrierte sich auf Staubprobleme, die bei Tagebau und Mineralverarbeitung entstehen, einschließlich Sprengungen, Bohrungen, Werksstraßen, Brechen, Umschlag und Transport.

Codelco und Antofagasta Minerals verstärken Feinstaubmanagement mit Fokus auf Betriebskontrolle und Luftqualität

Die Teilnehmer beschrieben das Treffen als ein bilaterales Symposium, das sich auf Sicherheit, Arbeitsschutz, operative Exzellenz und Nachhaltigkeit konzentrierte. Beide Seiten tauschten Erfahrungen, bewährte Verfahren und Kooperationsmöglichkeiten im Staubmanagement aus. Feinstaub, insbesondere PM10, ist aufgrund seiner Auswirkungen auf die Gesundheit von Arbeitnehmern und Gemeinden, die Einhaltung von Umweltauflagen und die Betriebskontinuität zu einem zentralen Thema im Bergbaubetrieb geworden. In großen Kupferminen gibt es zahlreiche diffuse Emissionsquellen, darunter Transport-LKW, Be- und Entladevorgänge, Förderbänder, Brecher usw., was dazu geführt hat, dass sich das Staubmanagement von einfachen Befeuchtungsmaßnahmen zu einer umfassenden betrieblichen, ökologischen und technologischen Strategie entwickelt hat.

Codelco hat in seinen Nachhaltigkeitsverpflichtungen klare Ziele gesetzt: eine Reduzierung der PM10-Emissionen um 25 % bis 2030 und eine Senkung der Emissionen in den nördlichen Regionen um 20 % bis 2027. Das Unternehmen plant, dies durch den Einsatz neuer Staubunterdrückungstechnologien und Systeme zur Erkennung widriger Wetterbedingungen zu erreichen. Für Codelco sind die nördlichen Regionen, insbesondere die Gebiete Calama und Antofagasta, Schwerpunkte der Feinstaubkontrolle, wobei Aktivitäten wie Schwertransporte und Materialumschlag als Hauptquellen von PM10 identifiziert wurden.

Codelco und Antofagasta Minerals verstärken Feinstaubmanagement mit Fokus auf Betriebskontrolle und Luftqualität

Antofagasta Minerals wiederum teilte seine Betriebsbeispiele mit, bei denen Minera Antucoya ein Entstaubungssystem im Sekundärbrecher und im Umladeturm in Betrieb genommen hat. Laut Unternehmensangaben führte diese Maßnahme zu einer Reduzierung der Staubemissionen im Sekundärbrechbereich um 40 % bei einer Filtereffizienz von 99 %. Betriebsmessungen ergaben, dass die tatsächliche Staubabscheidung von prognostizierten 5,5 Tonnen pro Stunde auf 9 Tonnen pro Stunde gesteigert wurde. Dieses Feinstaubsammelsystem wurde als Maßnahme im Zusammenhang mit der Emissionskontrolle in den Verarbeitungs- und Umschlagbereichen eingestuft. Das Symposium gab keine konkreten gemeinsamen Projekte oder Investitionssummen bekannt, spiegelt jedoch den Trend wider, dass große chilenische Bergbauunternehmen technische Standards teilen, um gemeinsame Herausforderungen zu bewältigen. In einem Betriebsumfeld mit Trockenheit, hoher Strahlung und Wasserknappheit wird die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen als Schlüssel zur Beschleunigung des Lernens vor Ort und zur Förderung der Technologieeinführung angesehen. Der Erfahrungsaustausch zwischen beiden Seiten sendet ein Signal: Umwelt- und Arbeitsschutzherausforderungen werden zunehmend in die Produktivitätsagenda integriert, und die Reduzierung von Feinstaub betrifft nicht nur die Umweltauswirkungen, sondern auch die soziale Lizenz und die Betriebsfähigkeit der Minenregionen.

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