de.wedoany.com-Bericht: Am 28. Juli, Ortszeit Frankreich, wurde das sechste Vakuumkammermodul des ITER-Tokamaks – Sector Module 1 – erfolgreich vollständig angehoben und präzise positioniert. Damit hat der Zusammenbau der ITER-Vakuumkammer die Zwei-Drittel-Marke überschritten. In der neuen Phase der Endmontage, die von multidisziplinären, sich überschneidenden Arbeiten geprägt ist, koordinierte das CNNC Engineering-Konsortium federführend das internationale Team und führte diese entscheidende Hebeoperation erfolgreich durch. Dies legt eine solide Grundlage für die nachfolgenden Montageaufgaben und demonstriert gleichzeitig eindrucksvoll die interkulturelle Projektmanagement- und Koordinationsfähigkeit des chinesischen Teams in internationalen Großforschungsprojekten.

Die Vakuumkammer ist der Kernbestandteil des Tokamaks. Sie wird durch die sequentielle Installation und Verbindung von neun großen Sektormodulen gebildet. Jedes Modul muss unter komplexen räumlichen und Schnittstellenbedingungen transportiert, angehoben, in die Grube abgesenkt, gedreht und millimetergenau positioniert werden. Dies stellt hohe Anforderungen an die Bauorganisation und erfordert eine breite fachliche Koordination. Mit zunehmender Enge der Arbeitsfläche in der Grube und der parallelen Durchführung mehrerer kritischer Aufgaben steigen die Anforderungen an die Planung der Arbeitsfenster, die Bestätigung des Gerätezustands, die Abstimmung der technischen Schnittstellen und die Zuweisung der Ressourcen vor Ort.

Angesichts der komplexen Arbeitsbedingungen pflegte das CNNC Engineering-Konsortium einen effizienten Austausch mit der ITER-Organisation, den Partnerorganisationen und der lokalen europäischen Lieferkette. Hinsichtlich Problemen wie Gerätezustand, Systemkopplung, räumlichen Überschneidungen und sich ändernden Bauumgebungen führten alle Beteiligten rechtzeitig Bewertungen durch, reagierten schnell und trafen koordinierte Entscheidungen, um eine effektive Verknüpfung aller Schritte sicherzustellen. Dank gründlicher Vorbereitung, standardisierter Prozesskontrolle und effizienter Zusammenarbeit des gesamten Teams – von der Hebung in der Montagehalle über die Drehung des Moduls in die Tokamak-Grube bis zur endgültigen präzisen Positionierung – verlief die fast 30-stündige, im Schichtbetrieb durchgeführte Operation ohne Sicherheits- oder Qualitätsvorfälle. Dies unterstreicht die disziplinierte und effiziente Teamarbeit des Konsortiums.

In Zukunft wird das CNNC Engineering-Konsortium weiterhin an den kritischen Meilensteinen des ITER-Projekts arbeiten, die internationale Zusammenarbeit vertiefen, die Gesamtplanung, technische Koordination und Risikovorsorge verstärken und sich mit ganzer Kraft auf die Installation der verbleibenden Sektormodule und die damit verbundenen Endmontageaufgaben konzentrieren, um kontinuierlich einen chinesischen Beitrag zum ITER-Projekt zu leisten.










