de.wedoany.com-Bericht: Das koreanische Elektronik- und Telekommunikationsforschungsinstitut (ETRI) und das koreanische Ministerium für Ozeane und Fischerei haben im Juni eine Geschäftsvereinbarung unterzeichnet, um landesweit ein maritimes Internet-der-Dinge-Kommunikationsnetz (IoT) aufzubauen. Rund 5.800 Seezeichen im ganzen Land werden zugleich als IoT-Kommunikationsbasisstationen dienen. Die Zusammenarbeit umfasst fünf Bereiche: Entwicklung der maritimen IoT-Funkkommunikationstechnologie, Aufbau und Betrieb von Demonstrationsnetzen in realen Seegebieten, Förderung der Nutzung maritimer Daten und Dienste, Standardisierung maritimer Daten sowie internationale Standardisierung und Industrialisierung.

Als Vorarbeit hat das ETRI bereits das weltweit erste auf Seezeichen basierende maritime IoT-Funkkommunikationssystem entwickelt und in zwei realen Seegebieten verifiziert: von der Insel Ma-do vor Gunsan im Westmeer bis zum Hafen Janghang sowie von der Insel Baekya-do vor Yeosu im Südmeer bis zum Hafen Hwapo. Die maximale Kommunikationsreichweite beträgt 35 Kilometer und unterstützt den gleichzeitigen Zugriff von 30 Endgeräten.
Oh Seong-min (오성민), Leiter des Satellitennetz-Forschungslabors, erklärte, das Team habe das auf dem NB-IoT-Standard (Narrowband IoT) der internationalen Organisation für Mobilfunkstandardisierung (3GPP) basierende maritime IoT-Kommunikationsnetz in einer realen Meeresumgebung verifiziert und damit die Praxistauglichkeit und Erweiterbarkeit der Technologie bewiesen. Endgeräte mit geringem Stromverbrauch und niedrigen Kosten können auf den breitflächigen maritimen Kommunikationsdienst zugreifen.
Nach den Plänen beider Seiten wird das Demonstrationsnetz im realen Seegebiet zunächst in den drei Regionen Busan, Masan und Ulsan aufgebaut und nach 2030 zu einem landesweiten maritimen IoT-Kommunikationsnetz ausgebaut.
Lee Mun-sik (이문식), Direktor des Instituts für dreidimensionale Kommunikationsforschung, erklärte, nach dem Aufbau des maritimen IoT-Kommunikationsnetzes könnten verschiedene maritime Einrichtungen, einschließlich der rund 5.800 Seezeichen im ganzen Land, aus der Ferne überwacht und verwaltet werden. Durch die Echtzeiterfassung und -nutzung von Meeresumwelt- und Wetterinformationen würden das maritime Sicherheitsmanagement und das Niveau der digitalen Verwaltungsdienste erheblich verbessert.









