Stromerzeugung der Kernkraftwerke von Rosatom übertrifft Plan um 7,8 % und erreicht 129,6 Mrd. kWh
2026-08-08 10:10
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de.wedoany.com-Bericht: Die Stromerzeugung der Kernkraftwerke des russischen Staatskonzerns Rosatom hat seit Jahresbeginn den Plan um 7,8 % übertroffen und 129,6 Milliarden kWh erreicht. Der Unternehmenschef Alexei Lichatschow erklärte gegenüber der Branchenzeitschrift „Strana Rosatom“ (Страна Росатом), dass alle Kraftwerke mit 100 % der Nennleistung betrieben werden und die eingesetzten technischen Lösungen auch unter extremen Klimabedingungen eine sichere Kühlung gewährleisten.

Russische Kernkraftwerke stabil bei extremer Hitze

Bei der Planung von Kernkraftwerken berücksichtigt Rosatom die Standortmerkmale, darunter Lufttemperatur, Hydrologie, Windverhältnisse, Wasserversorgung und seismische Aktivität. Die Wärmeabfuhr erfolgt über mehrere Systeme, einschließlich Durchlauf- und Umlaufkühlsystemen, mit konkreten Einrichtungen wie Turmkühlern, Ventilatorkühltürmen und Sprühbecken. In modernen Blöcken überwachen automatisierte Systeme die Schlüsselparameter in Echtzeit und unterstützen die Optimierung der Betriebsmodi der Anlagen.

Das Kernkraftwerk Rostow ist ein Beispiel für den Betrieb bei hohen Temperaturen. Bei Lufttemperaturen über 40 °C und Bodentemperaturen bis 60 °C überschritten die Prozesswassertemperaturen der Blöcke 3 und 4 die Optimalwerte. Die 2021 in Betrieb genommene Ventilatorkühlturmanlage löste dieses Problem. Die Anlage verstärkt den Wärmeaustausch in Spitzenzeiten und hält die Stromerzeugung stabil. Eine ähnliche Anlage wird auch für Block 4 gebaut und soll 2027 in Betrieb gehen.

Die Projekte von Rosatom erstrecken sich über verschiedene Klimazonen von der Arktis bis zur Wüste, beispielsweise das in gemäßigten und trockenen Gebieten umgesetzte Kernkraftwerk El-Dabaa in Ägypten. Jedes Projekt wird bereits in der Startphase an die örtlichen Bedingungen angepasst; Wasserknappheit und Trockenheit stellen kein unüberwindbares Hindernis für den Kraftwerksbetrieb dar.

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