Chinas Junxin Environmental Protection treibt Müllverbrennungsprojekt in Almaty voran

2026-08-21 11:05
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de.wedoany.com-Bericht: Am 19. August führt das chinesische Unternehmen Hunan Junxin Environmental Protection Co., Ltd. derzeit Vorbereitungen für die Bau- und Montagephase seines in Kasachstan investierten Projekts zur Feststoffabfall-Behandlung und Stromerzeugung in Almaty durch. Die Projektinvestition beträgt etwa 145 Milliarden Tenge, die geplante tägliche Abfallverarbeitungskapazität beträgt maximal 2.000 Tonnen und die Stromerzeugungskapazität maximal 60 Megawatt.

Die Grundsteinlegung des Projekts fand am 29. Mai 2026 statt. Die kasachische Regierung gab damals an, dass das Projekt innerhalb von zwei Jahren fertiggestellt und in Betrieb genommen werden soll. Gemäß dem Entwurf kann das Projekt nach seiner Inbetriebnahme jährlich etwa 200.000 Tonnen Kohlendioxid-Emissionen einsparen und etwa 800.000 Kubikmeter Deponieraum einsparen. Während der Bauphase werden voraussichtlich mindestens 700 temporäre Arbeitsplätze geschaffen, nach der Inbetriebnahme werden 120 Dauerarbeitsplätze eingerichtet.

Die Investitionsvereinbarung für das Projekt wurde im August 2025 zwischen Junxin Environmental Protection (Almaty) Co., Ltd. und dem kasachischen Ministerium für Ökologie und natürliche Ressourcen unterzeichnet. Im April 2026 schloss die Projektgesellschaft außerdem einen Vertrag über die Lieferung und Sicherstellung von Abfällen mit der Abteilung für Ökologie und Umweltschutz der Stadt Almaty ab und erhielt damit die Rechte für Investition, Finanzierung, Planung, Bau und Betrieb des Projekts.

Der Vertrag legt fest, dass die geplante Abfallbehandlungskapazität des Projekts 2.000 Tonnen pro Tag beträgt, wobei die garantierte Mindestliefermenge für nicht recycelbare Restabfälle 1.600 Tonnen pro Tag beträgt. Nach der Inbetriebnahme des Projekts beträgt die Vertragslaufzeit 25 Jahre, die Abfallbehandlungsgebühr beträgt 7.000 Tenge pro Tonne, ohne Mehrwertsteuer. Die Projektgesellschaft erhält außerdem Einnahmen aus dem Verkauf von Strom, Wärme sowie damit verbundene Einnahmen.

Nach einem Treffen mit Dai Daoguo, dem Vorsitzenden von Junxin Environmental Protection, forderte der kasachische Premierminister Bektenov das Ministerium für Ökologie und natürliche Ressourcen sowie andere Regierungsbehörden auf, Folgekooperationsangelegenheiten zu prüfen und innerhalb eines Monats die Vorbereitungen für die Unterzeichnung von Vereinbarungen über den Bau von Abfallbehandlungsanlagen in mehreren Großstädten abzuschließen. Die kasachische Seite prüft derzeit Projektpläne für Städte wie Karaganda, Atyrau, Aktobe und Pawlodar; die entsprechenden Vereinbarungen wurden noch nicht unterzeichnet.

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