Zwei Großproben an australischem Peregrine-Standort liefern sichtbares Gold

2026-08-29 10:57
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de.wedoany.com-Bericht: Am 27. August gab Peregrine Gold bekannt, dass das Unternehmen in der Nähe des Halbinsel-Abschnitts des Newman-Gold-Eisen-Projekts in Westaustralien zwei orientierte Großprobenversuche durchgeführt hat. Bei der Trockenblasverarbeitung von Paläokanal-Kiesen wurden in beiden Proben sichtbares Gold zurückgewonnen. Diese Versuche dienten in erster Linie dazu, die Rückgewinnungsleistung der wasserfreien Trockenverarbeitungstechnologie zu prüfen und das Erschließungspotenzial der oberflächennahen goldhaltigen Kiese im angrenzenden Steinbock-Abschnitt zu bewerten.

Aus den beiden Versuchsgruben wurden jeweils etwa 500 bis 700 Kilogramm Paläokanal-Kiese entnommen. Die erste Grube liegt etwa 110 Meter südlich des goldhaltigen Quarzgangs der Halbinsel; die geschätzte Goldrückgewinnung beträgt etwa 5,3 Gramm, darunter ein 48 Gramm schweres Eisenstein-Quarz-Gold-Stück. Die zweite Grube liegt etwa 20 Meter südlich des Quarzgangs; hier wurden etwa 7 Gramm feineres Gold zurückgewonnen. Die beiden Proben wurden nach der Trockenblasverarbeitung zusätzlich geschlämmt, um die Goldpartikel zu trennen und zu sammeln.

Diese Großprobenarbeiten stehen im Zusammenhang mit dem Pachtantrag M52/1097 für den Steinbock-Abschnitt. Das Antragsgebiet umfasst etwa 202 Hektar und liegt südlich des Halbinsel-Abschnitts. Frühere Erkundungen haben in der Region einen goldhaltigen Paläokanal-Kiesstreifen identifiziert, der sich etwa 3 bis 4 Kilometer nach Süden erstreckt; die kartierten Abschnitte sind etwa 43 bis 185 Meter breit und im Durchschnitt etwa 1 Meter mächtig. Schürfgrabenproben etwa 400 Meter südlich der diesjährigen Versuchsgruben ergaben Goldgehalte von 13,5 g/t und 1,8 g/t.

Peregrine Gold hat aus der vermuteten älteren Paläokanal-Kieseinheit weitere 22 Schürfgrabenproben entnommen und zur geochemischen Analyse an ein Labor geschickt. Das Unternehmen erwartet, dass sich die Gesamtbreite des goldhaltigen Kiesstreifens in Teilbereichen des Steinbock-Abschnitts auf etwa 280 Meter erweitern könnte, falls diese Einheit weitere Goldanomalien aufweist.

Zu den weiteren Arbeiten gehören die Ausweitung der Großprobenentnahme, die Bewertung der Goldgehalte in den Kiesen, die Fortsetzung der Trockenverarbeitungsversuche sowie die Einreichung eines Arbeitsplans. Das Unternehmen plant außerdem die Erstellung eines Bergbauentwicklungs- und -schließungskonzepts als Grundlage für einen potenziellen Kleinbergbaubetrieb; die entsprechende Untersuchung des indigenen Kulturerbes ist für Ende Oktober 2026 vorgesehen.

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