Solarprojekt in Antofagasta, Chile, mit 516,92 MWp Photovoltaik und Speicher reicht Umweltprüfung ein

2026-08-29 15:33
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de.wedoany.com-Bericht: Solar Antofagasta hat dem chilenischen Umweltbewertungssystem (SEIA) die Umweltverträglichkeitserklärung (DIA) für das Photovoltaikprojekt Antofagasta 1 eingereicht. Die Muttergesellschaft des Projekts ist die Grenergy Renovables Gruppe. Die Anlage verfügt über eine installierte Leistung von 516,92 MWp und eine Nennausgangsleistung von 430 Megawatt. Zusätzlich wird ein Batteriespeichersystem mit 430 Megawatt Leistung und einer Speicherkapazität von etwa 3.010 Megawattstunden installiert, was bei Nennleistung eine Entladezeit von etwa 7 Stunden ermöglicht.

Das Projekt befindet sich in der Gemeinde María Elena, Provinz Tocopilla, Region Antofagasta, auf einer Gesamtfläche von 834,58 Hektar, wovon 402,37 Hektar für dauerhafte und temporäre Bauwerke genutzt werden. Auf den übrigen Flächen werden keine Anlagen installiert. Die Anlage umfasst 820.512 Module mit einer Einzelleistung von 630 Wp. Der erzeugte Strom kann im Batteriespeichersystem (BESS) gespeichert und in Spitzenlastzeiten in das nationale Stromsystem (SEN) eingespeist werden.

Für die Stromeinspeisung ist der Neubau einer 33/220-kV-Umspannstation Salitre sowie einer 20,7 Kilometer langen Hochspannungsübertragungsleitung erforderlich. Entlang der Trasse werden insgesamt 59 Bauwerke errichtet, darunter zwei Leitungsportale und 57 Gitterrostmasten. Die Leitung wird schließlich an die bestehende, in Drittbesitz befindliche 220-kV-Umspannstation Kimal angeschlossen und mit dem nationalen Stromsystem (SEN) verbunden.

Die Investitionssumme wird in den Unterlagen positionsweise aufgeführt: Das Photovoltaikkraftwerk (einschließlich Übertragungsleitung und Umspannstation) beläuft sich auf etwa 250 Millionen US-Dollar, das Batteriespeichersystem (BESS) auf etwa 270 Millionen US-Dollar, zusammen etwa 520 Millionen US-Dollar. Dies weicht von den 593 Millionen US-Dollar ab, die in früheren öffentlichen Informationen nach der Einreichung des Projekts bei der SEIA genannt wurden. Die Anhänge erläutern die beiden genannten Beträge ausdrücklich.

Laut Planung in den Unterlagen beträgt die Bauzeit 20 Monate, mit einem Spitzenpersonalbedarf von etwa 400 Personen und einem durchschnittlichen Personalbedarf von etwa 200 Personen. Nach Erhalt der Umweltqualitätsgenehmigung (RCA) und der Genehmigungen der zuständigen Behörden soll der Bau im Mai 2028 beginnen, die Netzeinspeisung und Inbetriebnahme ist für Februar 2030 geplant.

Die geplante Betriebsdauer der Anlage beträgt 40 Jahre und reicht bis Februar 2070; die Stilllegungsphase wird voraussichtlich 18 Monate dauern. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl während des Betriebs beträgt 5 Personen, während der Wartungsphase maximal 9 Personen.

Im Bereich Umweltmanagement umfassen die freiwilligen Verpflichtungen in den Unterlagen die Koordinierung mit der Feuerwehr der Provinz Tocopilla zur Erstellung von Notfallplänen für mögliche Brände oder Explosionen von Batterien. Darüber hinaus werden konkrete Maßnahmen für BESS-Brände, chemische Explosionen von Batteriegestellen sowie Zwischenfälle mit Lithiumbatterien während Transport, Installation oder Lagerung festgelegt.

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