Mexikos CFE plant bis 2030 die Inbetriebnahme von 5,48 GW Photovoltaik-Projekten

2026-09-04 09:41
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de.wedoany.com-Bericht: Die mexikanische Bundesstromgesellschaft (Comisión Federal de Electricidad, CFE) hat ihren Entwicklungsplan 2026–2030 veröffentlicht, der Investitionen von 651 Milliarden mexikanischen Pesos (ca. 32,9 Milliarden US-Dollar) in den Bereichen Erzeugung, Übertragung und Verteilung vorsieht. Die neu installierte Erzeugungskapazität soll 18,6 Gigawatt betragen, wovon erneuerbare Energien einen Anteil von 82 % ausmachen. Die Investitionen in den Erzeugungsbereich belaufen sich auf 467,3 Milliarden mexikanische Pesos (ca. 23,4 Milliarden US-Dollar) und decken 52 Projekte ab. Der Plan sieht die Entwicklung von Batteriespeichern vor, legt jedoch keine konkreten Speicherkapazitäten oder Investitionsziele fest.

Gemäß diesem Dokument stammen 15,2 Gigawatt (82 %) der geplanten neuen Erzeugungskapazität aus Technologien, die von der mexikanischen Bundesstromgesellschaft als erneuerbar eingestuft werden, darunter 1,69 Gigawatt aus Kraft-Wärme-Kopplungs-Projekten, die das Unternehmen aufgrund ihrer emissionsfreien Stromerzeugung in diese Kategorie einordnet. Die übrigen 3,39 Gigawatt stammen hauptsächlich aus neuen GuD-Kraftwerken.

Der Großteil der neuen erneuerbaren Erzeugungskapazität soll über ein gemischtes Investitionsmodell entwickelt werden, das den privaten Sektor einbezieht. Die mexikanische Bundesstromgesellschaft plant, über diese Vereinbarungen rund 13,8 Gigawatt an Projekten für erneuerbare Energien zu errichten, vor allem Solar- und Windkraftprojekte.

Bei den Solarprojekten sieht der Plan 30 Photovoltaik-Kraftwerke mit gemischten Investitionen und einer Gesamtkapazität von 4,9 Gigawatt vor, die zwischen 2028 und 2030 ans Netz gehen sollen. Auch die dritte und vierte Ausbaustufe des Solarkraftwerks Puerto Peñasco im Bundesstaat Sonora sind in den Plan aufgenommen, mit einer kombinierten Kapazität von 580 Megawatt und einer geplanten Inbetriebnahme im Jahr 2028. Damit beläuft sich die im Plan ausdrücklich festgelegte Gesamtkapazität der Solarprojekte auf 5,48 Gigawatt.

Bei den anderen Technologierouten umfasst der Plan außerdem acht Windkraftprojekte mit gemischten Investitionen und einer Gesamtkapazität von 3,13 Gigawatt, 582 Megawatt geothermische Erzeugungskapazität, zwei Projekte zur konzentrierenden Solarenergie (CSP) mit zusammen 150 Megawatt sowie gemischte Investitionsprojekte mit noch nicht festgelegter Technologieroute und einer Kapazität von 4,15 Gigawatt.

Der ebenfalls von der mexikanischen Bundesstromgesellschaft in das Dokument aufgenommene Plan für die Entwicklung des Elektrizitätssektors (PLADESE) zeigt, dass Solarenergie die Hauptquelle der erwarteten neuen Kapazität im nationalen Stromsystem Mexikos (SEN) ist. Bis 2030 wird die Solarenergie 12,31 Gigawatt neu hinzufügen, was 44 % der im System geplanten neuen Kapazität von 28 Gigawatt entspricht; die Windkraft wird 6,58 Gigawatt neu hinzufügen; GuD-Kraftwerke tragen 5,44 Gigawatt bei.

Bis Dezember 2025 betrug die ans nationale Stromsystem angeschlossene Solarkapazität Mexikos 8,44 Gigawatt, etwa 9 % der gesamten nationalen installierten Kapazität von 91,07 Gigawatt. Davon hält die mexikanische Bundesstromgesellschaft direkt 433 Megawatt an Solarkapazität. Im Jahr 2025 hat das Unternehmen rund 307 Megawatt an Solarkapazität neu hinzugefügt, hauptsächlich durch die Inbetriebnahme des Kraftwerks Nachi-Cocom und den Abschluss der zweiten Ausbaustufe des Projekts Puerto Peñasco.

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