Heidelberg Materials beabsichtigt, 70 % der Anteile an Cementos Inka in Peru zu erwerben

2026-09-09 10:31
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de.wedoany.com-Bericht: Am 8. September unterzeichnete Heidelberg Materials eine verbindliche Vereinbarung mit dem peruanischen Zementhersteller Cementos Inka über den Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung von 70 %. Der Abschluss der Transaktion wird vor Oktober 2026 erwartet und bedarf keiner behördlichen Genehmigung. Die Parteien haben den konkreten Transaktionsbetrag nicht offengelegt; auf Basis des für 2026 prognostizierten EBITDA von Cementos Inka wird die Transaktion mit etwa dem Sechsfachen des EBITDA bewertet.

Heidelberg Materials hat 70 % der Anteile an Cementos Inka erworben. Bildquelle: Heidelberg Materials

Cementos Inka wird von der Caliza Cemento Inca S.A. betrieben, die 2007 gegründet wurde und derzeit rund 270 Mitarbeiter beschäftigt. Das Unternehmen betreibt zwei Zementmahlanlagen in der Nähe von Lima und Pisco mit einer kombinierten Jahreskapazität von 1,3 Millionen Tonnen sowie zwei Transportbetonwerke. Die beiden Produktionsstandorte befinden sich in der Nähe von Häfen und können importierte Zwischenprodukte und Rohstoffe empfangen.

Heidelberg Materials positioniert diese Transaktion als eine akquisitionsarme Übernahme. Das bestehende Geschäft von Cementos Inka basiert hauptsächlich auf der Produktion mit importierten Zwischenprodukten; nach Abschluss der Transaktion wird es in das bestehende globale Handels- und Produktionsnetzwerk von Heidelberg Materials integriert. Heidelberg Materials erwartet, dass diese Übernahme ab dem ersten Jahr nach Abschluss zum Konzernergebnis beitragen wird.

Cementos Inka vertreibt derzeit in Peru verschiedene Zementprodukte, darunter Portlandzement Typ I, sulfatbeständigen Zement sowie Zement für Konstruktionsbeton, und führt Verkäufe in Lima, Pisco und anderen Regionen durch. Die beiden bestehenden Mahlanlagen und zwei Transportbetonwerke des Unternehmens werden im Rahmen der 70-%-Anteilstransaktion in das Beteiligungssystem von Heidelberg Materials übergehen.

Nach Abschluss der Transaktion wird Heidelberg Materials 70 % der Anteile an Cementos Inka halten, während die bisherigen Gesellschafter die restlichen 30 % behalten. Derzeit haben beide Parteien noch keine Pläne für Managementänderungen, spätere Expansionsinvestitionen oder den Bau neuer Produktionslinien bekannt gegeben.

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