Ruanda will durch Reformen bei Endgeräten und digitalen Diensten bis 2031 1,07 Millionen neue mobile Internetnutzer gewinnen
de.wedoany.com-Bericht: Am 17. September veröffentlichte die GSMA den Bericht „Rwanda Digital Economy: Policy reforms that will drive Rwanda’s digital future“. Darin wird vorgeschlagen, durch die Senkung der Hürden für die Smartphone-Nutzung, die Stärkung der digitalen Kompetenzvermittlung, den Ausbau lokaler digitaler Inhalte und die Optimierung des Investitionsumfelds für Netze bis 2031 etwa 1,07 Millionen zusätzliche individuelle mobile Internetnutzer in Ruanda zu gewinnen – 22,1 % mehr als im Prognoseniveau ohne Umsetzung entsprechender Reformen.

Ruanda weist bereits eine hohe Mobilfunknetzabdeckung auf: Das 4G-Netz erreicht etwa 96 % der Bevölkerung, die 3G-Abdeckung liegt bei 99 %. Im Jahr 2025 machen individuelle mobile Internetnutzer jedoch nur etwa 21 % der Gesamtbevölkerung aus. Die GSMA nennt Gerätepreise, digitale Kompetenzen und die Relevanz der Dienste als derzeit wichtigste Faktoren für die mobile Internetnutzung; der politische Schwerpunkt verlagert sich damit von der weiteren Ausweitung der Grundabdeckung auf die Steigerung der tatsächlichen Nutzung der bereits vorhandenen Netze.
Der Bericht schlägt vier zentrale Maßnahmen vor: die Ausweitung von Endgerätfinanzierungsprogrammen für einkommensschwache und ländliche Nutzer, die Stärkung praxisnaher digitaler Kompetenzvermittlung, die Vermehrung digitaler Inhalte in Kinyarwanda und staatlicher digitaler Dienste sowie die Anpassung politischer Rahmenbedingungen im Spannungsfeld zwischen Dienstqualität, Netzinvestitionen und Erschwinglichkeit von Endgeräten. Die GSMA regt zudem an, die Auswirkungen jüngster Steueränderungen auf die Anschaffungskosten von Smartphones zu bewerten und bei klarer Evidenz gezielte Steuererleichterungen zu ergreifen.
Auf der Netzseite fordert die GSMA, die Nachhaltigkeit von Investitionen in die Mobilfunkinfrastruktur weiterhin zu gewährleisten, wobei insbesondere die Auswirkungen der Stromkosten auf die Betriebskosten der Basisstationen und die Endnutzertarife zu beachten seien. Ruanda verfügt bereits über eine hohe 4G-Abdeckung; der Schwerpunkt des weiteren Mobilfunkausbaus wird daher stärker auf Netzkapazität, Dienstqualität und Nutzungsraten im ländlichen Raum liegen und nicht allein auf der Ausweitung der Grundabdeckung.
Nach Berechnungen der GSMA könnten die zusätzliche mobile Internetnutzung und die digitalen Wirtschaftsaktivitäten bis 2031 jährliche Nettofiskalerträge von etwa 218 Milliarden Ruanda-Franc bringen, wenn die entsprechenden Reformen umgesetzt werden. Diese Zusatzeinnahmen können einen Teil der Kosten für Steuer- und Erschwinglichkeitsmaßnahmen bei Endgeräten und digitalen Diensten ausgleichen.
Ruanda treibt zugleich den Generationenwechsel im Mobilfunknetz voran. Die Regierung hat bereits festgelegt, das 3G-Netz zum 30. Juni 2027 abzuschalten, und plant, den 2G-Dienst im Dezember 2028 einzustellen, sobald die Voraussetzungen gegeben sind, um Spektrum und Netzinvestitionen weiter auf 4G und 5G zu verlagern. Das GSMA-Politikkonzept knüpft an das bestehende Tempo des Netzausbaus an und konzentriert sich darauf, die trotz hoher Abdeckung bestehende Lücke bei der mobilen Internetnutzung zu schließen.
relevante Produkte

Intelligentes Überwachungssystem für Förderbänder
LUO YANG WIRE ROPE INSPECTION TECHNOLOGY CO., LTD.
Kollaboratives Energiemanagement- und Steuerungssystem für Cloud, Edge und Endgeräte
Beijing Agent Devote Power Technology Development Co., Ltd.
Elektrohydraulisches Steuerungssystem für SAC-Hydraulikausbaugestelle
Beijing Tianma Intelligent Control Technology Co., Ltd.




Baolande Application Server Software V9.5
Beijing Baolande Software Corporation


QPS-20A schnelles Umschaltgerät für redundante Stromversorgung
CHN ENERGY ZHISHEN CONTROL TECHNOLOGY CO., LTD.









