Das von der Universität von Arizona geleitete Pandora-Satellitenprojekt hat die letzten Vorbereitungen für den Start abgeschlossen. Der Satellit wurde auf einer SpaceX Falcon 9-Rakete montiert und soll am Morgen des 11. Januar von der Vandenberg Space Force Base in Kalifornien starten.

Pandora ist eine der ersten Missionen des NASA-Programms „Astrophysics Pioneer“ und hat zum Ziel, die atmosphärische Zusammensetzung von mindestens 20 bekannten Exoplaneten zu analysieren. Missionsleiter Daniel Apai, Professor an der Universität von Arizona, erklärte: „Pandora schlägt ein neues Kapitel in der Exoplanetenforschung auf und wird zukünftige Pläne zur Suche nach bewohnbaren Welten prägen.“ Das bordeigene Teleskop und Spektrometer des Satelliten werden Wissenschaftlern helfen, zwischen stellarer Aktivität und planetaren Atmosphärensignalen zu unterscheiden.
Nach Erreichen der erdnahen Umlaufbahn wird das Weltraumteleskop ein Jahr lang wissenschaftliche Beobachtungen durchführen. Alle Daten werden öffentlich zugänglich gemacht und ergänzen Missionen wie das James-Webb-Weltraumteleskop. Das Multi-Mission Operations Center der Universität von Arizona ist für den täglichen Betrieb des Satelliten und den Datenempfang verantwortlich.
Die Pandora-Mission markiert eine neue Phase in der Erforschung von Exoplanetenatmosphären. Durch die langfristige, kontinuierliche Beobachtung des Zielsystems erhoffen sich Wissenschaftler, wichtige Substanzen wie Wasserdampf genauer zu bestimmen und so neue Daten zum Verständnis der Atmosphären und der Entwicklung von Exoplaneten zu gewinnen.












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