Forscher der Tufts University entwickeln stoßempfindliche Farbe, die bei Aufprall die Farbe ändert und Ort und Stärke des Aufpralls anzeigt
2026-04-03 10:38
Quelle:Tufts University
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Forscher des Silklab der Tufts University haben eine neue Farbe entwickelt, die bei einem Aufprall die Farbe ändert und so Ort und Stärke des Aufpralls anzeigt. Die Farbe kommt ohne elektronische Komponenten aus und kann in verschiedenen Szenarien eingesetzt werden, z. B. zur Überwachung von Aufprällen auf Sporthelmen, zur Protokollierung des Pakethandlings oder zur Analyse des Gangbilds.

Diese Farbe ändert die Farbe, wenn sie getroffen wird. Die Anwendungsmöglichkeiten sind verblüffend

Die stoßempfindliche Farbe wurde von Professor Fiorenzo Omenetto für Ingenieurwissenschaften zusammen mit den Forschungsassistenzprofessoren Marco Lo Presti und Giulia Guidetti entwickelt und besteht aus einem farbwechselnden Kern aus Polydiacetylen und einer Hülle aus Seidenproteinpolymer. Bei mechanischer Belastung ändert der Kern seine Farbe von Blau zu Rot, wobei das Ausmaß der Farbänderung mit der Größe der aufgebrachten Kraft korreliert. Sie kann Kräfte im Bereich von 100 bis 770 Newton erfassen und eignet sich für Szenarien von leichten Hammerschlägen bis hin zu starken Stößen.

In Zusammenarbeit mit der Grammy-preisgekrönten Schlagzeugerin Terri Lyne Carrington demonstrierten die Forscher die Anwendung dieser Farbe auf Trommelfellen, um die Aufprallmuster beim Spielen sichtbar zu machen. Diese Innovation, die in der Zeitschrift „Advanced Science“ veröffentlicht wurde, verkörpert die Schnittstelle von Wissenschaft und Kunst. Omenetto erklärt: „Man kann sie auf alles auftragen, von Helmen bis hin zu Schuhen und Kleidung, um Belastungen zu messen.“ Diese stoßempfindliche Farbe ist leicht, kostengünstig und leicht skalierbar und hat das Potenzial, in vielen Bereichen eingesetzt zu werden.

Veröffentlichungsdetails: Autor: Mike Silver, Tufts University; Titel: „This paint changes colors when hit, revealing location and strength of impact“; Veröffentlicht in: „Advanced Science“ (2026); Zeitschrifteninformation: Advanced Science

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