Boskalis aus den Niederlanden schließt Umbau der Windpiper ab und liefert das weltweit größte Schiff zur Verlegung von Unterwasser-Schüttsteinen aus
2026-07-09 17:57
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Der niederländische maritime Auftragnehmer Boskalis hat offiziell die Namensgebungszeremonie für sein neues Schiff Windpiper abgehalten, was den Abschluss eines 18-monatigen Umbauprojekts markiert. Das Schiff wurde zum weltweit größten Schiff zur Installation von Unterwasser-Schüttsteinen (SRI) umgebaut. Die Zeremonie fand am vergangenen Freitag statt, wobei Frau Jones-Bos, Mitglied des Aufsichtsrats von Boskalis, als Taufpatin des Schiffs fungierte. Anschließend veranstaltete Boskalis einen Tag der offenen Tür, bei dem über 3.000 Mitarbeiter und deren Familien das Schiff besichtigten.

Die Windpiper ist 227 Meter lang und 40 Meter breit, verfügt über zwei Laderäume und kann bis zu 45.500 Tonnen Gestein laden. Ihre Inbetriebnahme wird die Kapazität von Boskalis zur Installation von Unterwasser-Schüttsteinen verdoppeln. Das Schiff eignet sich besonders für Projekte mit langen Distanzen zwischen der Verladeeinrichtung und der Baustelle auf See, wodurch die Betriebseffizienz durch weniger Hin- und Rückfahrten gesteigert wird.

Das Schiff wurde von Boskalis durch den Umbau eines bestehenden Neubaus geschaffen und setzt die Strategie fort, Schiffe für spezialisierte Offshore-Einsätze umzurüsten. Die Windpiper ist ein DP2-Schiff, ausgestattet mit sieben Propellern, einem Moonpool für das Fallrohr zur Schüttsteinverlegung und einem geneigten Fallrohr zum Schutz von Fundamenten von Offshore-Windkraftanlagen. An Bord gibt es zudem über 100 Einzelkabinen für die Besatzung und Kundenvertreter.

Boskalis gab an, dass die Windpiper hauptsächlich für Offshore-Windkraft- und andere Unterwasserinfrastrukturprojekte eingesetzt wird, wobei die ersten Einsätze in Nordwesteuropa geplant sind. Die große Kapazität des Schiffs macht es auch für Einsätze in Regionen mit längeren Anfahrtswegen wie der US-Ostküste, der Ostsee sowie der Nord- und Südsee geeignet, wodurch die Installationskosten pro Einheit und die Emissionen effektiv gesenkt werden können.

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