Am 22. Juli um 10:54 Uhr Ortszeit brachte das Taiyuan Satellite Launch Center mit der Trägerrakete „Yinli-1 Y4“ im östlichen Seegebiet von Shanghai den ersten Satelliten der Globalen Hochschulsatelliten-Allianz-Konstellation, „Zixing-3 (Kaiyun-2)“, erfolgreich in die vorgesehene Umlaufbahn. Die Flugtestmission war ein voller Erfolg.
Dieser Start markiert den offiziellen Beginn des Aufbaus der von Kaiyun Aerospace geleiteten Globalen Hochschulsatelliten-Allianz-Konstellation. Als wichtiger Bestandteil des „Xinghan“-Programms für ein integriertes Erdbeobachtungsnetzwerk wird der Hochschulsatellit „Zixing-3 (Kaiyun-2)“ nach seinem erfolgreichen Orbit-Eintritt kontinuierlich Technologietests zur weltraumgestützten Lageerfassung mittels Sternsensoren durchführen, das technische System verbessern und eine iterative Leistungsoptimierung erreichen. Dies stärkt die chinesische AOE-Weltraumdatenbasis und verleiht dem Weltraumverkehrsmanagement sowie der integrierten Entwicklung von Industrie, Wissenschaft und Forschung im globalen kommerziellen Raumfahrtsektor neue Impulse.
„Zixing-3 (Kaiyun-2)“ ist der erste scheibenförmige Satellit Chinas. Im Vergleich zu herkömmlichen CubeSats zeichnet er sich durch eine extrem flache Bauweise, Leichtbauweise und hohe Integration aus. Der an Bord befindliche leistungsstarke Sternsensor dient sowohl als „Himmelsauge“ für die Satellitenlagekontrolle als auch als zentrale Datenquelle für den Aufbau von Weltraumlageerfassungsfähigkeiten.
Die Globale Hochschulsatelliten-Allianz-Konstellation wurde von Kaiyun Aerospace am „China Space Day“ 2026 offiziell vorgestellt. Es ist das erste chinesische Weltraumwissenschafts-Testkonstellationsprojekt, das sich auf die kollaborative Innovation von Hochschulen konzentriert und der globalen Gemeinschaft offen steht. Das Projekt sieht einen sechsjährigen Aufbauzeitraum vor, in dem schrittweise 300 wissenschaftliche Testsatelliten von Hochschulen eingesetzt werden. Die Satelliten sind mit Sternsensoren zur Weltraumlageerfassung ausgestattet, die eine umfassende Überwachung der Umgebung im erdnahen Raum und in niedrigen Erdumlaufbahnen ermöglichen und die AOE-Weltraumdatenbasis kontinuierlich erweitern. Die Konstellation wird globale Hochschulen und junge Innovationskräfte vernetzen, ein gemeinsames, geteiltes und gemeinsam verwaltetes Weltrauminnovationsökosystem aufbauen und die sichere, qualitativ hochwertige Entwicklung der globalen kommerziellen Raumfahrtindustrie fördern.
