Am 30. Juli wurde Chinas erster hundert Tonnen schwerer, rein elektrischer, bidirektional fahrender autonomer Muldenkipper für den Bergbau im Südtagebau der Inner Mongolia Company von State Power Investment Corporation (SPIC) erfolgreich in Betrieb genommen. Das Fahrzeug hat eine Nennlast von 136 Tonnen und vereint drei technologische Durchbrüche: rein elektrischen Antrieb, bidirektionales Fahren und autonomes Fahren. Es dient hauptsächlich dem Kohle- und Gesteinstransport in Tagebauminen und markiert einen weiteren Durchbruch Chinas bei der Intelligentisierung, Elektrifizierung und Lokalisierung von Schwerlasttransportausrüstung in großen Tagebauminen.

Am Produktionsstandort des Südtagebaus in Holingol, Innere Mongolei, bewegt sich dieser neu vom Band gelaufene Muldenkipper für den Bergbau stabil im Minengebiet und arbeitet unter schwerer Last. Das Fahrzeug ist mit einem fortschrittlichen autonomen Fahrsystem ausgestattet, das einen vollständig geschlossenen Arbeitsablauf mit automatischer Beladung, autonomer Fahrt und präziser Entladung ermöglicht. Dadurch werden Risiken durch menschliche Bedienfehler an der Quelle vermieden und die grundlegende Sicherheit der Mine deutlich erhöht. In Bezug auf den Antrieb verzichtet das Fahrzeug vollständig auf den herkömmlichen Dieselmotor und verwendet ein maßgeschneidertes rein elektrisches Antriebssystem, wodurch im Transportbereich Null-Emissionen erreicht und die Probleme von hohem Kraftstoffverbrauch und starker Umweltverschmutzung wirksam gelöst werden. Um den Anforderungen des intensiven Betriebs im Bergwerk gerecht zu werden, nutzt das Fahrzeug eine „Lade- und Wechsel-Kombinationstechnologie" in Verbindung mit Halbfestkörper-Batterien, wodurch der Engpass langer Ladezeiten bei elektrischen Schwerlastfahrzeugen überwunden wird. Dank der 4×4-Allradlenkung und der bidirektionalen Fahrarchitektur benötigt das Fahrzeug keine Wendemanöver mit großem Radius und arbeitet auf engem Raum flexibler, was die Umschlagseffizienz erheblich steigert.
Yu Haili, Minendirektor und stellvertretender Parteisekretär des Südtagebaus der Inner Mongolia Company von SPIC: „Nachdem dieses Fahrzeug vom Band gelaufen war, haben wir vor Ort praktische Messungen und Berechnungen durchgeführt. Aus den Betriebsdaten geht hervor, dass die Energiekosten pro Produktionseinheit im Vergleich zu herkömmlichen Diesel-Muldenkippern gleicher Tonnage um 65 % gesenkt wurden. Die ununterbrochene Betriebsdauer eines einzelnen Fahrzeugs beträgt mindestens 6 Stunden, und die Gesamteinsatzquote der Ausrüstung liegt bei über 85 %. Damit kann es den Anforderungen des intensiven, ganzjährigen Betriebs in Tagebauminen vollständig gerecht werden."
