Das System zur integrativen Katastrophenprävention und -bekämpfung im Bergwerk kann in Echtzeit verschiedene Überwachungsparameter des Bergwerks erfassen – darunter untertägige Werte für Methan, Kohlenmonoxid, Sauerstoff, Rauch, Luftgeschwindigkeit, Temperatur, Hydrographie, Staub, Daten aus Lichtwellenleiter- und Bündelleitungssystemen, Deckendruck sowie Positionsdaten von Personen. Auf der Grundlage von Technologien wie Big Data und 2D/3D-GIS (Geographisches Informationssystem) baut es Katastrophenmodelle auf, mit denen die dynamische Überwachung, Prognose und Warnungsanalyse für sechs Arten von untertägigen Katastrophen realisiert werden: Methanexplosionen, Wassergefahren, Staubgefahren, Deckenpressurschäden, Brände und stoßartige Erdspannungen.
Das System kombiniert die KI-Algorithmen der Plattform, um Methoden wie Risikokontrolle, Katastrophenprävention/-bekämpfung und Katastrophenentwicklung zu modularisieren. Über visualisierte Methoden realisiert es zudem Katastrophensimulation und -nachbildung. Auf der Grundlage der Echtzeit-3D-Umgebung des Bergwerks wird ein integratives Präventions- und Bekämpfungssystem etabliert – dieses zeichnet sich durch die Intervernetzung, Interaktion und gegenseitige Überwachung verschiedener Katastrophenarten sowie durch intelligente Warnungen und intelligente Planung von Fluchtwegen aus.
Zudem baut das System ein System zur risikostufigen Steuerung und Verwaltung auf. Durch die Integration der Risikobewertungsfähigkeit der risikobasierten Zonenverwaltung mit relevanten Systemen für Notfallübungen realisiert es Unfallsimulationen und unterstützende Maßnahmen bei Rettungsaktionen. Dadurch wird die Fähigkeit zur Notfallbewältigung und -verwaltung bei größeren Notfallsituationen sowie größeren Gesundheits- und Sicherheitsereignissen gestärkt.

