Der Doppelwalzenbrecher, kurz Walzenbrecher genannt, zeichnet sich durch sein kompaktes Bauvolumen, ein hohes Zerkleinerungsverhältnis, eine einstellbare Produktkorngröße, niedrige Betriebskosten, zuverlässigen Betrieb, geringe Geräuschentwicklung, einfache Konstruktion und einfache Wartung aus. Er kann in den Bereichen Baustoffe, Zement, Metallurgie, Chemie, Energie und Bergbau (Kohle und Erz) weit verbreitet für die Verarbeitung spröder und zäher Materialien eingesetzt werden. Die Walzen des Walzenbrechers bestehen aus einem Walzenkern und der darauf aufgeschrumpften Walzenhülle. Beide werden durch einen konischen Ring mit Schrauben verspannt, um die Walzenhülle fest auf den Walzenkern zu ziehen.
Bei Verschleiß der Arbeitsfläche der Walzenhülle kann diese ausgetauscht werden. Beim Walzenbrecher fällt das zu zerkleinernde Material über den Einlauf zwischen die beiden Walzen, wird dort durch Druck zerkleinert, und das fertige Produkt fällt natürlich ab. Trifft das Gerät auf übermäßig hartes oder unzerbrechliches Material, können die Walzen des Walzenbrechers durch die Wirkung von Hydraulikzylindern oder Federn automatisch nachgeben, wodurch der Walzenspalt vergrößert wird und das harte oder unzerbrechliche Material abfällt, um so die Maschine vor Beschädigung zu schützen. Das gesamte Konstruktionsdesign ist rational, kompakt, benötigt wenig Stellfläche und bietet einfache Installations- und Wartungsvorteile. Es wird daher häufig in verschiedenen Sandherstellungsszenarien mit hohem Durchsatz und geringen Anforderungen an die Kornform eingesetzt.

