Überblick
IAS (Intelligent Assurance Service, Intelligenter Assurance-Service) nutzt KI-Analysefunktionen zur End-to-End-Selbstheilung von Störungen. Das System löst durch Anomalieerkennung automatisch Wiederherstellungsprozesse aus und wandelt den Netzwerkbetrieb von reaktiver Wartung in proaktive Automatisierung um, wodurch die mittlere Reparaturzeit (MTTR) erheblich verkürzt und die Netzwerkverfügbarkeit verbessert wird.
Hintergrundinformationen
Mit der beschleunigten Konvergenz von 5G, Gigabit-Netzen und Cloud-Architekturen zeichnet sich die Netzwerkumgebung durch hohe Komplexität mit mehreren Herstellern und Domänen aus. Herkömmlicher manueller Betrieb ist nicht mehr nachhaltig: Alarmfluten überdecken die Fehlerursache, reaktive Störungsbehandlung und steigende Betriebskosten (OPEX). Zur Lösung dieser Probleme beschleunigt die globale Telekommunikationsbranche die Entwicklung hin zu hochgradig autonomen Netzwerken (AN) mit „Zero-Touch" und geschlossenen Regelkreisen.
Lösung
IAS erfasst Netzwerkdynamiken in Echtzeit durch umfassende Überwachung und Datenqualitätsmanagement, diagnostiziert Netzwerkanomalien basierend auf KI-gestützter Topologiekorrelation und Ursachenanalyse (RCA) und koppelt dies mit automatischen Bereitstellungssystemen, um eine agile, geschlossene Selbstheilung von Störungen zu realisieren.

IAS-Suite-Architektur
IAS zielt darauf ab, eine KI-basierte intelligente Netzwerk-Assurance-Plattform aufzubauen, die domänenübergreifendes Leistungsmanagement, zentrales Störungsmanagement und Ticket-Disposition integriert, um die Netzwerkbetriebseffizienz und Kundenzufriedenheit umfassend zu verbessern.

Out-of-the-Box-Datenerfassungsfähigkeit
Basierend auf adaptergesteuerten und aufgabengetriebenen Mechanismen bietet IAS umfangreiche Out-of-the-Box-(OOTB-)Adapter, unterstützt den Netzwerkzugang verschiedener Hersteller und Technologiestandards und ermöglicht automatische Datenerfassung und Ressourcenerkennung, um Datenaktualität und -genauigkeit zu gewährleisten.

IAS-Kernfähigkeiten
Die Inspur IAS-Suite kombiniert intelligente Überwachung, präzise Störungsbehandlung und flexible Konfiguration, um autonome Netzwerkfähigkeiten höherer Stufen zu unterstützen.
Richtliniengetriebene geschlossene Geschäftsgewährleistung
Durch die Aggregation multi-domänenübergreifender Erfassungsdaten und KI-gestützte intelligente Analyse wird ein End-to-End-geschlossenes System aufgebaut, das Zero-Touch-Dienstbereitstellung und automatische Selbstheilung von Störungen ermöglicht und einen effizienten Netzwerkbetrieb unterstützt.

KI-gestützt: Geschlossene Störungsbehandlung
End-to-End-Störungsmanagement deckt die Schlüsselphasen Störungserkennung, Störungsdiagnose, Störungsbehebung und Wiederherstellungsvalidierung ab. Durch KI und maschinelles Lernen werden die Effizienz des Netzwerkbetriebs und die Zuverlässigkeit der Dienste erheblich verbessert.

Kundenmehrwert
Intelligente Assurance, Kostensenkung und Effizienzsteigerung
Die KI-Engine ermöglicht präzise Ursachenanalyse (RCA), verkürzt die mittlere Störungsreparaturzeit (MTTR) um 40 % und steigert die Störungserkennungseffizienz um 30 %–50 %.
Geschlossene Selbstheilung für ein optimales Erlebnis
Durch die nahtlose Verknüpfung von IAS kann das System vor der Wahrnehmung durch den Nutzer automatisch eine Netzwerkrekonfiguration auslösen und so eine geschlossene Selbstheilung von Störungen realisieren.
Entkoppelte Agilität und Zero-Code-Szenarioerweiterung
IAS verwendet eine vollständig cloudnative Architektur, modulare OpenAPI und workflowgetriebene Richtlinienorchestrierung, um hardcodierte Einschränkungen zu überwinden und eine agilere Szenarioerweiterung zu ermöglichen.












