Venture Global mit Sitz in Arlington, Virginia, USA, gab eine endgültige Investitionsentscheidung für die zweite Phase seines CP2-LNG-Projekts in Louisiana bekannt und sicherte sich erfolgreich eine Projektfinanzierung von 8,6 Milliarden US-Dollar. Damit beläuft sich die Gesamtfinanzierung für das Projekt auf 20,7 Milliarden US-Dollar.
Laut Venture Global handelt es sich bei dieser Finanzierung um eine der größten unabhängigen Projektfinanzierungen auf dem US-Bankenmarkt. Zusammen mit den zuvor für die erste Phase zugesagten 34 Milliarden US-Dollar hat das Projekt nun Zusagen internationaler Kreditgeber in Höhe von über 19 Milliarden US-Dollar angezogen.
Das CP2-LNG-Projekt wird nach seiner Fertigstellung eine Spitzenjahreskapazität von etwa 29 Millionen Tonnen erreichen. Das Unternehmen hat bereits langfristige Verträge mit Kunden in Europa und Asien abgeschlossen und damit fast die gesamte Nennkapazität ausgebucht.
Es handelt sich um das dritte Greenfield-Flüssigerdgas-Entwicklungsprojekt von Venture Global, das darauf abzielt, die LNG-Exportkapazität an der US-Golfküste zu erweitern.
Mike Sabel, CEO von Venture Global, erklärte: „Wir sind stolz auf die endgültige Investitionsentscheidung für die zweite Phase von CP2, wodurch sich die Gesamtsumme der von unserem Unternehmen ausgeführten Kapitalmarkttransaktionen auf über 95 Milliarden US-Dollar beläuft. Dank der Anstrengungen des Teams haben wir in weniger als sieben Jahren fünf endgültige Investitionsentscheidungen getroffen. Sobald CP2 vollständig in Betrieb ist, werden wir der größte LNG-Exporteur der USA sein.“
Derzeit hat Venture Global in seinen drei LNG-Projekten in Louisiana Vertragskapazitäten von über 49 Millionen Tonnen pro Jahr abgeschlossen, was fast die gesamte Nennexportkapazität abdeckt.
Zu den Kreditgebern für die Baufinanzierung der zweiten Phase gehört ein globales Bankenkonsortium mit Bank of America, Barclays, Deutsche Bank, Goldman Sachs, JPMorgan Chase & Co. und anderen. BBVA und MUFG Bank fungierten als führende Arrangeure.









