Perowskit-Solarzellen (PSCs) erweitern schrittweise ihre Anwendungsgrenzen in speziellen Szenarien dank ihrer ultra-leichten, flexiblen und hocheffizienten Eigenschaften. Labortests zeigen, dass der Wirkungsgrad von PSCs um mehr als 25 % höher ist als bei herkömmlichen Siliziumzellen, sie leichter sind und sich leicht in nicht-traditionelle Oberflächen wie Drohnen oder tragbare Geräte integrieren lassen.
Kürzlich hat ein österreichisches Forschungsteam erfolgreich eine autonome Drohne entwickelt, die von PSCs angetrieben wird, und demonstriert damit das Potenzial dieser Technologie zur Verlängerung der Flugzeit. Dieser Durchbruch bietet eine neue Validierung für die praktische Anwendung von Leichtbau-Energiesystemen. Gleichzeitig hat sich gezeigt, dass die Zugabe von Graphenmaterial die Gesamtleistung von PSCs weiter steigern kann. Kooperationsstudien mit dem australischen Hersteller Halocell zeigen, dass die Zugabe von Graphen den Zellwirkungsgrad um über 30 % steigern, die Produktionskosten um bis zu 80 % senken und die Haltbarkeit erheblich verbessern kann.
Aus anwendungsperspektivischer Sicht zeigt sich der strategische Wert von graphenverstärkten PSCs auch im Bereich der logistischen Resilienz. Leichte, schnell einsetzbare Solarlösungen können Nutzern helfen, in abgelegenen Gebieten unabhängige Stromerzeugung zu realisieren, das Risiko und die Kosten des Kraftstofftransports zu reduzieren und gleichzeitig die Betriebsausdauer zu erhöhen und Emissionen zu senken. Diese Eigenschaft ist von großer Bedeutung für Szenarien wie Notfallrettung und Feldarbeiten.
Derzeit werden die von First Graphene und Halocell gemeinsam entwickelten PSCs hauptsächlich in kleinen elektronischen Geräten wie TV-Fernbedienungen und Außenbeleuchtungssystemen eingesetzt. Das Forschungsteam gibt an, dass mit der schrittweisen Reifung der Technologie in Zukunft eine Ausweitung auf breitere industrielle und konsumelektronische Bereiche möglich ist.









