Laut dem Economic Times plant die Oil and Natural Gas Corporation (ONGC) Indiens, 18 bis 20 Milliarden US-Dollar für neue Öl- und Gasbohrprojekte auszugeben, um die Energiesicherheit des Landes zu erhöhen.
Der Bericht stellt fest, dass die Mittel für die Anmietung von Bohrinseln für das, was als die größte Bohrkampagne aller Zeiten gilt, verwendet werden sollen, wobei die Ausschreibungen für die Plattformen bereits im letzten Monat gestartet wurden. Ein Branchenmanager erklärte, dass die ONGC nach Verträgen für Bohrschiffe und Tauchbohrplattformen mit einer Laufzeit von bis zu fünf Jahren sucht, um ihr Öl- und Gasbohrprogramm zu unterstützen.
Die indische Regierung arbeitet daran, die inländische Öl- und Gasproduktion zu steigern und die Abhängigkeit von importierten Kohlenwasserstoffen zu verringern. Derzeit ist Indien zu über 80 % von Ölimporten abhängig, und bei Gas macht der Import etwa 50 % des Verbrauchs aus.
Die Instabilität auf den globalen Energiemärkten hat Indiens Bestrebungen nach Autarkie noch dringlicher gemacht. Als drittgrößter Rohölimporteur der Welt ist Indien für etwa 85 % seines Bedarfs auf Importe angewiesen, was es anfällig für Ölpreisschwankungen macht. Dies ist einer der Gründe, warum Indien in den letzten Jahren seine Ölimporte aus Ländern wie Russland erhöht hat.









