Die Kanarische Autonome Gemeinschaft unterzeichnet Abkommen mit der Insel El Hierro zur Ausweisung von 740 Hektar als Beschleunigungszone für erneuerbare Energien
2026-05-22 15:30
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de.wedoany.com-Bericht: Die Regierung der Kanarischen Autonomen Gemeinschaft und der Inselrat von El Hierro haben ein Abkommen unterzeichnet, um auf der Insel Beschleunigungszonen für erneuerbare Energien auszuweisen. Ziel ist eine geordnete Errichtung neuer sauberer Freiflächenanlagen, die mit Umwelt-, Landschafts-, Raumordnungs- und Landwirtschaftsbelangen in Einklang steht. Das Abkommen wurde vom Regionalminister für ökologischen Wandel und Energie, Mariano Zapata, und dem Präsidenten des Inselrats von El Hierro, Alpidio Armas, im Plenarsaal des Inselrats unterzeichnet. Der endgültige Vorschlag weist auf El Hierro insgesamt 740 Hektar Land als geeignet oder bedingt geeignet für die Entwicklung erneuerbarer Energien aus, wovon 561 Hektar als geeignet gelten, was etwa 2 % der Inselfläche entspricht.

Das Abkommen ist das Ergebnis gemeinsamer Arbeit beider Regierungen mit dem Ziel, die am besten geeigneten Gebiete für die Entwicklung erneuerbarer Energien zu identifizieren und dabei die Energiewende mit dem Schutz von Umwelt, Landschaft, Raumordnung und landwirtschaftlichen Werten zu vereinbaren. El Hierro nimmt dank seines Modells rund um das Wind-Wasser-Kraftwerk Gorona del Viento eine Vorreiterrolle im Bereich der erneuerbaren Energien ein. Minister Mariano Zapata erklärte, dieses Abkommen sei ein Schritt hin zu einem saubereren, effizienteren und autarkeren Energiesystem. Die Ausweisung dieser Zonen ermögliche eine geordnete und mit dem Gebiet abgestimmte Errichtung von Anlagen für erneuerbare Energien.

El Hierro nimmt innerhalb der Kanarischen Inseln eine einzigartige Stellung ein. Die Rolle des Wind-Wasser-Kraftwerks Gorona del Viento macht die Insel zu einem Vorbild für die Integration und Speicherung erneuerbarer Energien. Derzeit liegt der jährliche Deckungsgrad durch erneuerbare Energien zwischen 44 % und 50 % und damit über dem regionalen Durchschnitt. Trotz dieser bereits hohen Durchdringung hält die Regierung es für notwendig, die Abhängigkeit von konventioneller thermischer Stromerzeugung weiter zu verringern. Das Abkommen sieht den Zubau neuer Photovoltaik- und Windkraftkapazitäten zur Ergänzung des bestehenden Wind-Wasser-Systems vor. Die Ausweisung der Beschleunigungszonen für erneuerbare Energien erfolgte nach einer technischen Methodik, die auf Umwelt-, Raumordnungs-, Energie- und Branchenkriterien basiert. Der Prozess umfasste Phasen des Ausschlusses, der Einschränkung und der institutionellen Konsensfindung. Ausgeschlossene Gebiete sind unter anderem Naturschutzgebiete, Flächen des Natura-2000-Netzes, mit der Planung unvereinbare Flächen sowie Räume mit landwirtschaftlichem, kulturellem Erbe- oder Biodiversitätswert. Die ZAR dienen als Planungsinstrument und räumliche Orientierungshilfe, um die am besten geeigneten Standorte für die Entwicklung erneuerbarer Energien zu identifizieren, ohne dabei die Förderung von Anlagen auf Dächern und in bereits umgestalteten Räumen auszuschließen.

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