Angesichts steigender Kraftstoffkosten und wachsender Nachfrage nach Elektro-Lkw beschleunigen Unternehmen den Ausbau von Ladeinfrastruktur. Das kalifornische Startup EV Realty arbeitet mit dem globalen Logistikkonzern Prologis zusammen, um leistungsstarke Ladestationen in kalifornischen Seehäfen und entlang von Frachtrouten zu errichten und so die Nachfrage nach emissionsfreiem Transport zu unterstützen.
EV Realty konzentriert sich darauf, Ladeeinrichtungen an bestehenden Netzanschlusspunkten zu errichten, um kostspielige Netzaufrüstungen zu vermeiden. Suncheth Bhat, Chief Operating Officer des Unternehmens, erklärt: „Wir bauen Standorte, die jeden Schwerlastwagen bedienen können, einschließlich solcher, die MCS nutzen.“ Am 25. März testete EV Realty im bald eröffnenden San Bernardino Center ein Megawatt-Ladesystem (MCS), das vom finnischen Unternehmen Kempower bereitgestellt wird und eine Leistung von bis zu 1 Megawatt bietet, um die Ladezeiten zu verkürzen.
Der Test präsentierte einen Sattelzug des belgischen Unternehmens Windrose, das gerade in die Märkte der USA und Europas eintritt. Der Wettbewerb im Bereich der Elektro-Lkw verschärft sich mit der Teilnahme von Marken wie BYD, Geely Farizon und traditionellen Herstellern wie Volvo, die ebenfalls Elektro-Lkw-Dienste anbieten. Die Lösung von EV Realty zielt darauf ab, durch intelligente Standortwahl und Netzoptimierung den Ausbau des Lade-Netzwerks für Elektro-Lkw in den USA und weltweit voranzutreiben, um den Bedarf von mittleren und schweren Nutzfahrzeugen zu decken.









