Ein Joint Venture zwischen Kawasaki Heavy Industries und JFE Engineering hat einen neuen Auftrag für das Flüssigerdgas (LNG)-Terminal in Sakaide, Präfektur Kagawa, Japan, erhalten. Die Sakaide LNG Co., Ltd. hat dem Joint Venture den Vertrag für LNG-Tanks und andere Erweiterungsarbeiten erteilt. Das Projekt zielt darauf ab, Japans Energiewende zu unterstützen.
Da die Shikoku Electric Power Co. den Bau des Sakaide-Kraftwerks Nr. 5 plant und sowohl Industrieanlagen als auch Verbraucher auf LNG-Brennstoff umstellen, wird ein Anstieg der Erdgas-Nachfrage erwartet. Die Sakaide LNG Co. plant, diesem Wachstum durch eine Erhöhung der Speicherkapazität, die Schaffung eines flexibleren LNG-Empfangssystems und die Modernisierung der Erdgasversorgungseinrichtungen zu begegnen.
Das erweiterte Sakaide-LNG-Terminal soll 2031 in Betrieb gehen. Es wird einen neuen oberirdischen PC-LNG-Tank mit einem Fassungsvermögen von 180.000 Kilolitern sowie Versorgungseinrichtungen, einschließlich LNG-Verdampfern, umfassen. Kawasaki Heavy Industries wird für den Bau der LNG-Tanks verantwortlich sein, während JFE Engineering sich um die Anlagentechnik, den Tiefbau und die Bauarbeiten kümmern wird.
Kawasaki Heavy Industries hat bereits mehr als 70 Kryotanks in Japan und im Ausland gebaut, und JFE Engineering konzentriert sich auf den Bau und die Erweiterung von LNG-Empfangsterminals in Japan. Beide Unternehmen gaben an, die Energiewende weiterhin zu unterstützen, um die frühe Verwirklichung einer kohlenstoffneutralen Gesellschaft voranzutreiben.
Die Sakaide LNG Co. ist im Besitz von Shikoku Electric Power, Cosmo Oil und Shikoku Gas. Das Terminal befindet sich in Bannotsunomachi, Sakaide, Präfektur Kagawa. Das bestehende Terminal verfügt über eine Speicherkapazität von 180.000 Kubikmetern und eine jährliche Durchsatzleistung von 1,2 Millionen Tonnen. Der kommerzielle Betrieb begann im März 2010. Kawasaki Heavy Industries fungierte damals als alleiniger Auftragnehmer und übernahm alle Arbeiten von der Planung über die Beschaffung bis zum Bau und zur Unterauftragsvergabe.









