Start des Geothermie-Forschungsprojekts in Bijeljina, Bosnien und Herzegowina, in Zusammenarbeit mit der Universität Belgrad
2026-03-30 12:12
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Der Bürgermeister von Bijeljina in Bosnien und Herzegowina, Ljubiša Petrović, hat mit den Professoren Dejan Milenić und Ana Franješ von der Fakultät für Bergbau und Geologie der Universität Belgrad eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Ziel ist die wissenschaftliche Erforschung des geothermischen Potenzials der Stadt und die Erkundung seiner vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten, beispielsweise in der Fernwärmeversorgung.

Gemäß der Vereinbarung werden die beiden Professoren von 2026 bis 2028 Beratungsleistungen für die Stadt Bijeljina erbringen. Diese umfassen nachhaltige Entwicklung, geothermische Erkundung und Erschließung, Standortanalysen für die Nutzung von Thermalwasser, die Erarbeitung von Forschungsmethoden, die Vorbereitung von Projektaufgaben sowie die Organisation von Geothermie-Ausschreibungen. Dieser Schritt wird als erster wichtiger Ansatz zur Verbesserung der lokalen Umwelt und zur Initiierung bedeutender Geothermieprojekte angesehen.

Petrović erklärte: „Wir haben die erhebliche Verschmutzung durch Kohlekraftwerke miterlebt. Fachleute bestätigen, dass sie zu den Hauptverschmutzungsquellen in Europa gehören. Die Einführung geothermischer Heizung könnte die Verschmutzung im Stadtgebiet reduzieren.“ Das Wärmekraftwerk Ugljevik befindet sich 25 Kilometer von Bijeljina entfernt und wird vom Stromversorger der Republika Srpska betrieben.

Professor Milenić betonte den strategischen und langfristigen Charakter des Projekts. Er erläuterte, dass der Dreijahresaktionsplan bis Ende dieses Jahres die Studie zum geothermischen Potenzial abschließen und die vielversprechendsten Gebiete identifizieren soll. Im Jahr 2027 sollen technische Dokumentationen und Wirtschaftlichkeitsanalysen erstellt werden, um die Grundlage für den Bau des ersten tiefen Geothermiebohrlochs zu schaffen.

In Bosnien und Herzegowina hat auch Sarajevo Interesse an der Nutzung von Geothermie bekundet, während beispielsweise in Kroatien und Rumänien bereits weiter fortgeschrittene Geothermieprojekte vorangetrieben werden. Diese Zusammenarbeit unterstreicht die aktiven Bemühungen der Stadt Bijeljina im Bereich der Energiewende.

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