de.wedoany.com-Bericht: TotalEnergies und die türkische Erdölgesellschaft (TPAO) haben kürzlich eine Absichtserklärung unterzeichnet, die den Rahmen für die technische Zusammenarbeit zwischen den beiden Energieunternehmen festlegt. Durch die Bündelung der Erfahrungen von TotalEnergies im Tiefwasserbetrieb mit den lokalen Ressourcenvorteilen von TPAO planen die Parteien, gemeinsame technische Bewertungen in komplexen Seegebieten durchzuführen, um kommerziell verwertbare Kohlenwasserstofflagerstätten zu identifizieren.
TPAO hat in den letzten Jahren im westlichen Schwarzen Meer bedeutende Erfolge erzielt, wobei die erste Phase des Sakarya-Gasfeldes 2023 offiziell in Betrieb genommen wurde. Als eine der größten Offshore-Gasentdeckungen in der Region unterstützt das Sakarya-Gasfeld nicht nur die Energiewende der Türkei, sondern hat auch eine Reihe nachfolgender Explorationsaktivitäten vorangetrieben. Im Jahr 2025 entdeckte das Unternehmen mit der Göktürk-3-Bohrung erneut Gasressourcen mit geschätzten Reserven von 75 Milliarden Kubikmetern, was das Ressourcenpotenzial des Schwarzen Meer-Beckens weiter bestätigte.
Um die Energieimporte zu reduzieren und das Ziel einer Verdoppelung der inländischen Gasproduktion zu erreichen, plant TPAO für 2026 die Bohrung von bis zu sechs Explorationsbohrungen. Das Unternehmen betreibt derzeit eine fortschrittliche Bohrschiffflotte bestehend aus der Fatih, der Yavuz, der Kanuni und der Abdülhamid Han. Durch das intensive Bohrprogramm beabsichtigt die Türkei, bis 2028 die Energieautarkie deutlich zu erhöhen, ein stabileres inländisches Energieversorgungssystem aufzubauen und die Abhängigkeit von externen Lieferketten zu verringern.
Das Engagement von TotalEnergies wird technische Unterstützung für die Explorationsbewertung in der Region des Schwarzen Meeres bieten. Die Zusammenarbeit der Parteien beschränkt sich nicht nur auf die türkischen Hoheitsgewässer, sondern umfasst auch die gemeinsame Entwicklung internationaler Potenziale. Nach der Steigerung der inländischen Gasproduktion der Türkei wird eine geringere Abhängigkeit von Pipeline-Importen und Flüssigerdgas erwartet.
Dieser Artikel wurde von Wedoany übersetzt und bearbeitet. Bei jeglicher Zitierung oder Nutzung durch künstliche Intelligenz (KI) ist die Quellenangabe „Wedoany“ zwingend vorgeschrieben. Sollten Urheberrechtsverletzungen oder andere Probleme vorliegen, bitten wir Sie, uns unverzüglich zu benachrichtigen. Wir werden den entsprechenden Inhalt umgehend anpassen oder löschen.
E-Mail: news@wedoany.com









