de.wedoany.com-Bericht: Das Stromnetz des australischen Bundesstaates Queensland erreichte am Montag um 11:20 Uhr einen Meilenstein, als der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung erstmals die 80 %-Marke durchbrach. Dieser Wert übertrifft den bisherigen Rekord von 77,2 %, der im August letzten Jahres im Bundesstaat aufgestellt wurde. Als die Region in Australien, die am stärksten von Kohlestrom abhängig ist, trägt dieser Durchbruch effektiv zur Verringerung des CO₂-Ausstoßes während der Spitzenlastzeiten bei.
Solarenergie war die treibende Kraft hinter diesem Spitzenwert und trug mit einer Gesamtleistung von über 7 GW bei. Den Daten der Energieüberwachungsbehörde NEMLog zufolge lieferte die Dachphotovoltaik am Montagvormittag etwas mehr als 4 GW, während großflächige Solarparks 3 GW beisteuerten. Zur gleichen Zeit erzeugten Windkraftanlagen etwa 500 MW und Wasserkraftwerke leisteten einen kleinen zusätzlichen Beitrag. Obwohl der durchschnittliche Anteil der Kohleverstromung in Queensland in den letzten 12 Monaten immer noch bei 62 % lag, verändert das explosionsartige Wachstum dezentraler Energiequellen die Lastkurve des Stromnetzes.
Eine Reihe von bereits in Betrieb genommenen großen Windkraftprojekten erhöht kontinuierlich die Grundlast aus sauberer Energie. Derzeit befinden sich die Windparks MacIntyre, Clarke Creek und Wambo in der Betriebs- oder Netzanschlussphase. Gemäß früheren Plänen plant Queensland mehrere große Hybridprojekte, um die Schwerindustrie-Schmelzanlagen in Gladstone mit grünem Strom zu versorgen. Die veralteten Kohlekraftwerke in der Region sollen um das Jahr 2030 herum schrittweise stillgelegt werden.
Netzgebundene Batteriespeichersysteme und Dachphotovoltaik gleichen zunehmend die Spitzenlastanforderungen aus, die traditionell von Kohlekraftwerken gedeckt wurden. Das benachbarte Stromnetz von New South Wales verzeichnete kürzlich ebenfalls einen Rekord bei der Batterieentladung mit einer Spitzenleistung von 1040,5 MW. Die Installation von Dachsolarmodulen und Heim-Batteriespeichern in Haushalten und Unternehmen in Queensland beschleunigt sich, was die sogenannte „Entenkurve“ zur Mittagszeit verstärkt. Daher baut der Bundesstaat im großen Maßstab netzgebundene Speichereinrichtungen aus, um eine gleichmäßige Abgabe des sauberen Stroms während der abendlichen Spitzenlastzeiten zu gewährleisten.
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