de.wedoany.com-Bericht: Ein aus fünf Universitäten bestehendes Forschungsbündnis im Vereinigten Königreich hat kürzlich ein bahnbrechendes Forschungsprogramm im Wert von 5 Millionen Pfund gestartet, das darauf abzielt, elektromagnetische zerstörungsfreie Prüfverfahren zur Erkennung verborgener Fehler in Flugzeugkomponenten, Kernkraftsystemen und metallischen additiv gefertigten Teilen zu entwickeln. Das Programm namens „Frontier Engineering Programme in Electromagnetic Non-Destructive Evaluation“ (FENDER) wird vom Engineering and Physical Sciences Research Council (EPSRC) finanziert. Beteiligte Institutionen sind die University of Strathclyde, die University of Manchester, die University of Warwick, die University of Bristol und die Newcastle University.
Laut Plan wird sich das FENDER-Programm darauf konzentrieren, auf Basis bestehender Prüfmethoden schnellere, sicherere und automatisierungsfähige Alternativen zu entwickeln. Dazu gehören Robotersysteme, die in der Lage sind, Bauteile direkt während des Fertigungsprozesses zu prüfen. Die University of Strathclyde wird die Leitung des Robotertechnik-Zweigs des Programms übernehmen und die Forschungsarbeit im Centre for Sensor-Enabled Automation, Robotics and Control (SERC) der Fakultät für Elektronik und Elektrotechnik vorantreiben, wobei auch das National Manufacturing Institute Scotland Unterstützung leisten wird. Das Team wird sich schwerpunktmäßig mit der Integration von elektromagnetischer zerstörungsfreier Prüfung und Robotersystemen befassen, um einen vollständig automatisierten Prüfprozess zu erreichen.

Ein weiteres Schlüsselziel des FENDER-Programms ist es, Prüfdaten mit Hilfe von Augmented Reality (AR) und Mixed Reality (MR) Werkzeugen in quantitativer und visuell lesbarer Form der Industrie zu präsentieren. Ein zentrales Demonstrationsszenario ist ein Roboterarm, der eine autonome Prüfung eines zuvor nicht bekannten komplexen Bauteils durchführt, wobei die Ergebnisse in Echtzeit über Extended Reality (XR) Technologien aus der Ferne eingesehen werden können. Dr. Ehsan Mohseni, Senior Lecturer am Centre for Ultrasonic Engineering der University of Strathclyde, sagte: „Durch die Kombination von Sensorik, Modellierung und Robotik können wir auf Systeme hinarbeiten, die schneller, zuverlässiger und flexibler sind und in Umgebungen arbeiten können, in denen bestehende Technologien an ihre Grenzen stoßen. Unsere Vision ist es, mit Partnern aus der Industrie zusammenzuarbeiten, um den Weg für den Einsatz dieser Fortschritte zu ebnen.“
Die Forschungsergebnisse des FENDER-Programms werden voraussichtlich neue technische Unterstützung für die Sicherheitsbewertung kritischer Infrastrukturen im Bereich der additiven Metallfertigung bieten und dazu beitragen, die Effizienz und Genauigkeit der Fehlererkennung in Hochrisikoanwendungen wie Flugzeugstrukturkomponenten und Kernkraftanlagen zu verbessern.
Dieser Artikel wurde von Wedoany übersetzt und bearbeitet. Bei jeglicher Zitierung oder Nutzung durch künstliche Intelligenz (KI) ist die Quellenangabe „Wedoany“ zwingend vorgeschrieben. Sollten Urheberrechtsverletzungen oder andere Probleme vorliegen, bitten wir Sie, uns unverzüglich zu benachrichtigen. Wir werden den entsprechenden Inhalt umgehend anpassen oder löschen.
E-Mail: news@wedoany.com









