de.wedoany.com-Bericht: Der Wolfram-Entwickler Allied Critical Metals hat durch zwei unabhängige Finanzierungen 40 Millionen Dollar (C$54,6 Millionen) erhalten und plant, noch in diesem Jahr eine Testproduktion in Portugal zu starten. Die erste Finanzierung in Höhe von 25 Millionen Dollar stammt aus einer Privatplatzierung bei bestehenden Aktionären und neuen Investoren zu einem Ausgabepreis von C$2,05 pro Aktie. Die zweite Tranche von 15 Millionen Dollar besteht aus Anleihen oder vorrangigen Darlehen bestehender Aktionäre und dient der Finanzierung der Pilotanlage für das Villa-Verde-Projekt, das sich rund 200 Kilometer nördlich von Lissabon befindet.
„Die Pilotanlage in Vila Verde wird dieses Jahr voraussichtlich Wolframkonzentrat für den globalen Markt liefern, der dieses Metall dringend benötigt", erklärte CEO Roy Bonnell. Wolfram, ein essenzieller Rohstoff für Chips, Bohrausrüstungen und panzerbrechende Waffen, ist im Preis in diesem Jahr stark gestiegen. Laut Daten von Wolfram Advisory sind die chinesischen Exporte seit der Einführung von Exportbeschränkungen um fast 40 Prozent zurückgegangenen. Wie aus Fastmarkets-Daten hervorgeht, liegt der Preis für Ammoniumparawolframat inzwischen bei etwa 2.800 bis 3.300 Dollar pro metrischer Tonneneinheit und ist damit seit Jahresbeginn um über 200 Prozent gestiegen.
Nach der Bekanntgabe der Finanzierung stieg der Aktienkurs des Unternehmens um 7,2 Prozent auf 2,10 Dollar pro Aktie, bei einer Marktkapitalisierung von 355,1 Millionen kanadischen Dollar. Bestehende Aktionäre haben sich außerdem verpflichtet, die Hälfte des Wolframkonzentrats aus der Pilotanlage zu einem Mindestpreis von 1.000 Dollar pro metrischer Tonneneinheit abzunehmen. Die Anlage ist lizenziert, jährlich bis zu 150.000 Tonnen Erz zu verarbeiten; sofern die Produktionskapazität verdoppelt wird, können die Investoren zu denselben Bedingungen zusätzlich 25 Prozent der Produktion erwerben.
Neben der Pilotanlage sollen die Mittel auch für die Weiterentwicklung des Projekts Borralha verwendet werden – einer der größten unerschlossenen Wolframressourcen der EU. Eine vorläufige wirtschaftliche Bewertung geht von einer 11-jährigen Minenlebensdauer mit einer Jahresproduktion von 1.708 Tonnen Wolframtrioxid (WO₃) aus. Das Projekt befindet sich 60 Kilometer östlich der Stadt Braga; die Lagerstätte Santa Helena verfügt über 13 Millionen Tonnen gemessene und angezeigte Ressourcen (Gehalt 0,21 % WO₃) sowie 7 Millionen Tonnen abgeleitete Ressourcen (Gehalt 0,18 % WO₃).
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