Isländisches SHiFT-Konsortium erhält 10 Millionen Euro von der EU für die Entwicklung ultrahochtemperaturgeothermischer Technologien
2026-04-27 16:11
Merken

de.wedoany.com-Bericht: Das von Orkuveitan (Reykjavik Energy) geleitete Forschungskonsortium SHiFT (Ultra-High Temperature Geothermal – Integrated Demonstration and Flow Testing) hat vom EU-Programm „Horizont Europa“ eine Förderung in Höhe von 10 Millionen Euro für die Entwicklung von Technologien zur Nutzung geothermischer Energie bei Temperaturen über 400 °C erhalten. Das Gesamtbudget des Projekts beträgt 28 Millionen Euro und erstreckt sich über einen Zeitraum von drei Jahren. Ziel ist es, das Nutzungspotenzial geothermischer Felder durch das Bohren tieferer Bohrlöcher und die Nutzung höherer Temperaturen zu steigern.

Das SHiFT-Konsortium besteht aus 17 europäischen Einrichtungen, darunter ON Power, COWI und Verkís aus Island, sowie Forschungsinstitute und Unternehmen aus Deutschland, Italien, Großbritannien und Frankreich. Hera Grímsdóttir, Geschäftsführerin für Forschung und Innovation bei Reykjavik Energy, erklärte: „Um tiefere und heißere geothermische Ressourcen zu erreichen, müssen Geräte entwickelt und konstruiert werden, die extremen Bedingungen standhalten. Durch enge Zusammenarbeit wollen wir bohren und verschiedene Lösungen unter realen Bedingungen testen.“ Sie fügte hinzu: „Die erfolgreiche Nutzung ultrahochtemperaturgeothermischer Energie wird einen großen Einfluss auf die erneuerbare Energiezukunft haben, und wir freuen uns über diese Förderung.“

Das Projektstart-Event ist für Mai in the Lauderello geplant. Die Bohrung des ersten Brunnens, IDDP-3, ist für Ende 2026 in Nesjavellir vorgesehen; für dieses Bohrprojekt wurde kürzlich eine maximale Förderung von etwa 2 Millionen Euro aus dem Isländischen Klima- und Energiefonds bewilligt. Ein zweiter Forschungsbrunnen wird Ende 2027 gebohrt, mit dem Schwerpunkt auf der Tiefenreinjektion von ultrahochtemperaturgeothermischen Systemen. Der SHiFT-Projektleiter Sigurdur Markusson sagte: „Wir freuen uns, das Projekt an einem historischen Ort zu starten und gemeinsam mit den Partnern klare Ziele zu definieren.“

Dieser Artikel wurde von Wedoany übersetzt und bearbeitet. Bei jeglicher Zitierung oder Nutzung durch künstliche Intelligenz (KI) ist die Quellenangabe „Wedoany“ zwingend vorgeschrieben. Sollten Urheberrechtsverletzungen oder andere Probleme vorliegen, bitten wir Sie, uns unverzüglich zu benachrichtigen. Wir werden den entsprechenden Inhalt umgehend anpassen oder löschen.

E-Mail: news@wedoany.com