de.wedoany.com-Bericht: Auf dem dritten Frühjahrsforum für recycelte Metalle gab Wang Jiyue, stellvertretender Generalsekretär der China Nonferrous Metals Industry Association und Vorsitzender der Abteilung für recycelte Metalle, wichtige Daten zur globalen Industrie für recycelte Nichteisenmetalle im Jahr 2025 bekannt. Er erklärte, dass die globale Industriestruktur sich beschleunigt neu ordne und der grüne Wert sowie die strategische Bedeutung dieser Branche immer deutlicher hervortreten.
Die Daten zeigen, dass die weltweite Gesamtproduktion von recyceltem Kupfer, Aluminium, Blei und Zink im Jahr 2025 etwa 59,235 Millionen Tonnen betrug, ein Anstieg von 5,6 % gegenüber dem Vorjahr, und der Anteil an der gesamten Nichteisenmetallproduktion auf 34 % stieg. Diese Produktionsmenge sparte insgesamt 1,2 Milliarden Tonnen mineralische Rohstoffe ein und reduzierte die CO₂-Emissionen um 600 Millionen Tonnen. China blieb mit einer Produktion von 20,57 Millionen Tonnen weiterhin weltweit führend und hatte einen Anteil von 34,7 %; Europa und die USA produzierten jeweils über 10 Millionen bzw. über 6 Millionen Tonnen; Indien und Südostasien produzierten jeweils etwa 6 Millionen bzw. 4 Millionen Tonnen, mit weiter steigenden Kapazitäten. Im Bereich der neuen Energien wuchs die Produktion von recyceltem Nickel, Kobalt und Lithium rasant und bot der globalen Industrie für neue Energien eine wichtige Unterstützung.
Hinsichtlich der Handelsstruktur für Rohstoffe zeigten sich drei globale Trends: Die innerregionalen Kreisläufe verstärkten sich, die Umschlagsknotenpunkte verlagerten sich nach Osten, und die Herkunftsverteilung wurde diversifizierter. Die USA und Europa blieben die Hauptlieferanten von recycelten Kupfer- und Aluminiumrohstoffen und exportierten jährlich etwa 2 Millionen Tonnen recyceltes Kupfer und etwa 4,2 Millionen Tonnen recyceltes Aluminium. China und Indien waren die größten Importeure mit Importmengen von jeweils über 4 Millionen bzw. über 2 Millionen Tonnen. Bemerkenswert ist, dass sich Südostasien zu einem Drehkreuz für globale Rohstoffe recycelter Nichteisenmetalle entwickelt hat; die Import- und Exportmengen von recyceltem Aluminium in dieser Region betrugen etwa 1,3 Millionen bzw. 0,9 Millionen Tonnen, während Lithiumbatterie-Schwarzmasse hauptsächlich zu asiatischen Schmelz- und Verarbeitungszentren floss.
Auch bei technologischen Innovationen wurden Fortschritte erzielt. Wang Jiyue wies darauf hin, dass weltweit Durchbrüche in Schlüsseltechnologien wie Lasersortierung, wärmebehandlungsfreiem Druckguss von recyceltem Aluminium, Mehrfachelementrückgewinnung aus Lithiumbatterien und hochwertiger Nutzung seltener und edler Metalle erzielt wurden. Neue Produkte wie hochfeste, hochzähe recycelte Aluminiumlegierungen, hochreines recyceltes Kupfer und recycelte Seltenerd-Permanentmagnete kamen auf den Markt, und Projekte zur werterhaltenden Nutzung zeigten bemerkenswerte Ergebnisse. Führende Unternehmen erreichten Rückgewinnungsraten von über 94 % für recyceltes Aluminium und über 95 % für Lithium; intelligente Erkennungssysteme, flexible Demontagesysteme und intelligente Steuerungssysteme wurden weit verbreitet eingesetzt.
Mit Blick auf den Zeitraum des 15. Fünfjahresplans schlug Wang Jiyue vier vorrangige Aktionsrichtungen vor: Erstens, bis 2030 die inländische Rückgewinnungsmenge an recycelten Rohstoffen auf 23 Millionen Tonnen zu steigern, mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 7 %; zweitens, sich auf die Überwindung von Kernproblemen bei der Vorbehandlung, Reinigung und werterhaltenden Nutzung zu konzentrieren und die Integration von „KI + recycelte Metalle“ voranzutreiben; drittens, das Zertifizierungssystem für recycelte Produkte zu verbessern und die Einbeziehung recycelter Produkte in den CO₂-Emissionshandelsmarkt zu erkunden; viertens, das Modell „Zwei Länder, Zwei Parks“ zwischen China und Vietnam zu erkunden, um sich für ein faires, transparentes und stabiles Handelsumfeld sowie eine sichere und grüne globale Lieferkette einzusetzen.
Während des Forums diskutierten die Teilnehmer über Themen wie den Umgang mit globalen Handelshemmnissen, die Vermeidung geopolitischer Risiken und die Stärkung der grenzüberschreitenden Compliance-Governance. Die Teilnehmer waren der Ansicht, dass die Industrie für recycelte Nichteisenmetalle eine stark globalisierte strategische Branche sei und dass China und Südostasien breite Kooperationsmöglichkeiten in den Bereichen industrielle Komplementarität, technologische Zusammenarbeit und grüne Entwicklung hätten.
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