Türk Telekom senkt Netzenergieverbrauch mit grüner Kommunikationstechnologie
2026-06-05 18:03
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de.wedoany.com-Bericht: Am 4. Juni veröffentlichte der türkische Telekommunikationsanbieter Türk Telekom Fortschritte bei grüner Kommunikationstechnologie und nachhaltigem Betrieb. Der Fokus liegt auf grünen Netzen, Energieeffizienz in Rechenzentren, Smart-City-Anwendungen und Investitionen in erneuerbare Energien, um die CO₂-arme Transformation voranzutreiben. Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, die Emissionen bis 2030 um 45 % zu reduzieren und bis 2050 Netto-Null-Emissionen zu erreichen.

Türk Telekom stellt die Energieeffizienz der Kommunikationsinfrastruktur und digitale Anwendungen in denselben Nachhaltigkeitsrahmen. Zu den grünen Technologierichtungen gehören die CO₂-arme Umstellung von Mobilfunkbasisstationen, neue grüne Netzwerktechnologien, energiesparende Systeme für Rechenzentren, intelligente Beleuchtung, intelligente Kreuzungen, Smart-City-Anwendungen, ein Ladenetz für Elektrofahrzeuge sowie digitale Lösungen für die Bereiche Verkehr, Energie und Sicherheit. Für große Telekommunikationsanbieter führen Netzausbau, 5G-Entwicklung, das Wachstum von Rechenzentren und digitale Unternehmensdienste zu einem kontinuierlich steigenden Stromverbrauch. Die Anbieter müssen den Energieverbrauch pro Dateneinheit senken, während sie die Konnektivität sicherstellen. Die von Türk Telekom offengelegten Schwerpunkte zeigen, dass der Emissionsreduktionspfad nicht auf den Kauf von Grünstrom oder den Bau von Photovoltaikanlagen beschränkt ist, sondern Energieeffizienz, Netzwerkgeräte-Upgrades, System-Upgrades in Rechenzentren und städtische digitale Anwendungen kombiniert, um das Kommunikationsnetz selbst zu einem Teil der grünen Transformation zu machen.

Im Bereich der erneuerbaren Energien hat das Solarkraftwerk von Türk Telekom in Sivas bereits mit der Stromerzeugung begonnen. Die jährliche Erzeugungskapazität beträgt 128 MWp und kann etwa 15 % des aktuellen Stromverbrauchs des Unternehmens decken. Das Unternehmen plant außerdem, Solarprojekte in Malatya und Ağrı voranzutreiben. Die insgesamt geplante installierte Leistung an den drei Standorten beträgt 530 MWp. Ziel ist es, jährlich etwa 800 GWh Strom aus erneuerbaren Energien zu gewinnen und die CO₂-Emissionen um etwa 350.000 Tonnen zu reduzieren.

Die CO₂-arme Transformation der Telekommunikationsbranche entwickelt sich von der unternehmerischen Sozialverantwortung hin zu einem Bestandteil des Netzaufbaus und des Betriebssystems. 5G, Cloud-Computing, KI-Dienste und Edge-Datenverarbeitung führen zu einem erhöhten Konnektivitätsbedarf und machen den Energieverbrauch von Basisstationen, Kernnetzen, Transportnetzen und Rechenzentren zu einer entscheidenden Variable in der Kostenstruktur der Anbieter. Türk Telekom setzt grüne Netzwerktechnologien in Mobilfunkbasisstationen ein, führt effizientere Umweltsysteme in Rechenzentren ein und kombiniert Smart-City-Anwendungen mit energiesparenden Szenarien. Dies zeigt, dass sich die Anbieter von „Netzwerkdienstanbietern“ zu „Anbietern digitaler energieeffizienter Infrastruktur“ entwickeln. Intelligente Beleuchtung und intelligente Kreuzungen können durch vernetzte Sensorik, Datenanalyse und automatische Steuerung die Energieverschwendung in Städten reduzieren; das Ladenetz für Elektrofahrzeuge erweitert die digitalen Fähigkeiten des Telekommunikationsunternehmens weiter auf städtische Energiedienste und Verkehrsinfrastruktur.

Das Unternehmen behält zudem die Bewertung „A“ im CDP-Klimaschutzprogramm und erhielt in seinem ersten Bericht zum Wassersicherheitsprojekt die Bewertung „A-“. Während die Türkei weiterhin die digitale Wirtschaft und die Energieunabhängigkeit vorantreibt, wird der Wert des weiteren Aufbaus grüner Netze von Türk Telekom nicht nur in den unternehmerischen Emissionsreduktionszielen liegen, sondern auch die langfristigen Betriebskosten der Kommunikationsinfrastruktur, die Wettbewerbsfähigkeit der Rechenzentren und die Umsetzungseffizienz städtischer Digitalisierungsprojekte beeinflussen. Wenn der Solarplan mit 530 MWp termingerecht voranschreitet und mit der Energieeffizienz von Basisstationen, der Energieeffizienz von Rechenzentren und dem Smart-City-Geschäft verknüpft wird, kann das türkische Kommunikationsnetz ein klareres Beispiel für einen CO₂-armen Betrieb erhalten.

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