de.wedoany.com-Bericht: Belgo Arames hat die Menge der auf Deponien verbrachten Abfälle im ersten Quartal 2026 auf weniger als 3 % reduziert und plant, bis 2030 das Ziel der Null-Deponierung zu erreichen. Die Kreislaufwirtschaftsinitiativen des Unternehmens werden kontinuierlich ausgeweitet, um Industrieabfälle in Rohstoffe umzuwandeln. Dieses Ergebnis spiegelt den strategischen Wandel wider, Umweltmanagement in die Entwicklung technischer und industrieller Prozesse zu integrieren.

Ein wesentlicher Fortschritt liegt in der Erhöhung der Wiederverwendungsmöglichkeiten für Abfälle aus der industriellen Produktion des Unternehmens. In Contagem (MG) wird der bei der Produktion anfallende Phosphatschlamm an die Düngemittelindustrie geliefert, wodurch monatlich rund 30 Tonnen Abfall vermieden werden, was jährlich etwa 85.000 BRL einspart. Durch Verbesserungen der Produktionsprozesse im Jahr 2025 sank der Wasserverbrauch im Vergleich zum Vorjahr um 13,5 %, mit einem kumulierten Rückgang von 31,4 % seit 2019. Der Säureverbrauch ging um 3,6 % zurück, wodurch die Entstehung von rund 2.000 Tonnen Industrieabfällen vermieden wurde.
Die Umweltstrategie von Belgo umfasst auch Initiativen zur Förderung von Recycling und sozialer Inklusion in den Gemeinden, in denen das Unternehmen tätig ist. Im Jahr 2025 ermöglichte die Zusammenarbeit mit Genossenschaften und Verbänden die ordnungsgemäße Entsorgung von über 35 Tonnen recycelbarer Materialien, was Einkommen schuf und die lokale Kreislaufwirtschaft stärkte. Eine weitere Initiative betrifft die Nutzung von Industrieabfällen als Energiequelle. In Zusammenarbeit mit einem Zementhersteller wird der bei der Produktion anfallende flüssige Schlamm nun als Energierohstoff in Industrieöfen verwendet, während Abfälle aus der Grünflächenbewirtschaftung zur Herstellung von Biomasse genutzt werden.
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