Vizepräsident der brasilianischen Nationalen Telekommunikationsbehörde besucht die CAICT zur Förderung der digitalen Zusammenarbeit
2026-06-09 15:01
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de.wedoany.com-Bericht: Am 8. Juni besuchten Alexandre Freire, Vizepräsident der brasilianischen Nationalen Telekommunikationsbehörde (Anatel), und An Lanqiu, Leiter des Bereichs Wissenschaft, Technologie und Innovation der brasilianischen Botschaft in China, die Chinesische Akademie für Informations- und Kommunikationstechnologie (CAICT). Der Chefingenieur der CAICT, Wei Ran, nahm an der Veranstaltung teil und moderierte den Austausch, bei dem es um 5G-Testzertifizierung, Schutz personenbezogener Daten, Zusammenarbeit im Bereich der künstlichen Intelligenz sowie internationale Prüf- und Zertifizierungsdienstleistungen ging.

Der Schwerpunkt dieses Besuchs lag auf der Abstimmung der Regulierungs- und Industrieunterstützungskapazitäten im Bereich der Kommunikationstechnologie. Freire und seine Delegation besichtigten das 5G-Internationale Zertifizierungs-RF-Testlabor und das Labor für den Schutz personenbezogener Daten. Sie informierten sich über den Aufbau des China-BRICS-Zentrums für die Entwicklung und Zusammenarbeit im Bereich der künstlichen Intelligenz sowie über die Fortschritte des internationalen Prüf- und Zertifizierungsgeschäfts des Tayler-Labors.

Das 5G-Internationale Zertifizierungs-RF-Testlabor deckt die Konformitätsprüfung von mobilen Kommunikationsendgeräten, drahtlosen Geräten und verwandten Produkten vor dem Markteintritt in verschiedene Länder und Regionen ab. Für die brasilianische Nationale Telekommunikationsbehörde stehen Themen wie Spektrumnutzung, Gerätezulassung, drahtlose Leistung, Endgerätekompatibilität und Verbraucherschutz im Fokus. Für die CAICT unterstützen die Test- und Zertifizierungskapazitäten nicht nur die chinesische Informations- und Kommunikationsindustrie, sondern betreffen auch die Standardanpassung und Konformitätseffizienz von Unternehmensprodukten beim Eintritt in ausländische Märkte. Die Tatsache, dass beide Seiten die Laborbesichtigung und den Geschäftsaustausch in einer gemeinsamen Veranstaltung zusammenlegten, zeigt, dass die Zusammenarbeit nicht auf allgemeine Besuche beschränkt bleibt, sondern auf umsetzbare Bereiche wie Prüfung und Zertifizierung, Datenschutz und KI-Governance abzielt. Brasilien ist ein wichtiger Kommunikationsmarkt in Lateinamerika, mit steigendem Bedarf an 5G-Netzaufbau, digitaler Infrastruktur-Upgrade, KI-Anwendungen und Datenkonformitätsmanagement. Die Etablierung eines stabilen Kommunikationsmechanismus zwischen Regulierungsbehörden und Technologieinstitutionen trägt dazu bei, die grenzüberschreitenden Konformitätskosten für Unternehmen zu senken und schafft Raum für zukünftige Standardanerkennung, Testprozessabstimmung und technischen Austausch.

Das China-BRICS-Zentrum für die Entwicklung und Zusammenarbeit im Bereich der künstlichen Intelligenz war ebenfalls ein wichtiger Bestandteil des Austauschs. Das Zentrum konzentriert sich auf die KI-Zusammenarbeit zwischen den BRICS-Staaten und umfasst Bereiche wie Technologieaustausch, industrielle Anwendungen, Governance-Erfahrungen und Kapazitätsaufbau. Brasilien, als BRICS-Mitglied und wichtiger digitaler Wirtschaftsmarkt in Lateinamerika, hat kontinuierliches Kooperationspotenzial mit China in den Bereichen KI-Regulierung, industrielle Umsetzung und digitaler Infrastrukturaufbau.

Der Besuch des Labors für den Schutz personenbezogener Daten erweiterte das Kooperationsthema auf den Bereich der Daten-Governance. Der Betrieb von Kommunikationsnetzen, mobilen Endgeräten, KI-Plattformen und grenzüberschreitenden digitalen Diensten ist auf Datenflüsse angewiesen. Regulierungsbehörden müssen durchsetzbare Regeln zwischen technologischer Innovation, Datenschutz und Marktöffnung entwickeln. Brasilien hat bereits ein relativ klares System zum Schutz personenbezogener Daten etabliert, während China seine Systeme und Testbewertungskapazitäten in den Bereichen Schutz personenbezogener Daten, Datensicherheit und Cybersicherheit kontinuierlich verbessert. Der Austausch beider Seiten über das Labor für den Schutz personenbezogener Daten zielt darauf ab, wie Regulierungsvorschriften auf die Testebene von Produkten, Systemen und Dienstleistungen übertragen werden können. Zukünftig könnten sich weitere Anknüpfungspunkte in Bereichen wie Konformitätsbewertung, Kapazitätsaufbau, technische Schulung und Standarddiskussionen ergeben. Für Unternehmen, die Kommunikationsausrüstung, intelligente Endgeräte, Cloud-Dienste und KI-Anwendungen für den brasilianischen und lateinamerikanischen Markt anbieten, werden solche Austausche auch die Zertifizierungswege, Datenschutzlösungen und lokalen Konformitätsvorbereitungen bei der Markterschließung beeinflussen.

Dieser Besuch fand vor dem Hintergrund der sich intensivierenden Zusammenarbeit zwischen China und Brasilien im Bereich der digitalen Infrastruktur und der BRICS-KI-Kooperation statt. Mit der zunehmenden Verflechtung von Themen wie 5G, Satellitenkommunikation, Rechenzentren, künstlicher Intelligenz und digitaler Governance erweitert sich der Kooperationsrahmen zwischen Kommunikationsregulierungsbehörden von der traditionellen Netzwerkzulassung auf Testzertifizierung, Datenkonformität, KI-Governance und industrielle Ökosystemkoordination. Die Gespräche zwischen der CAICT und der brasilianischen Nationalen Telekommunikationsbehörde über spezifische Labore und Kooperationsplattformen tragen dazu bei, die chinesisch-brasilianische Zusammenarbeit im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie von politischen Gesprächen auf die Ebene der technischen Unterstützung und industriellen Dienstleistungen zu bringen.

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